Donnerstag, 4. Juni 2015

Ende der Frischköstlerei ;-)

04.06.2015: Ich esse weiterhin vorwiegend Frischkost und es ist, entgegen dem Post Titel, nicht mit einem Ende zu rechnen ;-)

Nur hier ist es zu Ende. Meine Frischkost ist vollwertig und deshalb verweise ich auf meinen Vollwert-Blog:


http://vollwertigvegan.blogspot.de/2015/06/flocker-und-dinkelflocken-speise.html

Danke für die Aufmerksamkeit! 


Freitag, 29. Mai 2015

Langweilig....

........Frischkost ist gähnend langweilig, weil völlig unspektakulär für Außenstehende.....

Ich esse vorwiegend frisches Gemüse und Obst, so, wie ich es pflücke oder kaufe. Entweder beherzt abbeißen oder waschen, putzen, grob zerkleinern und essen.

Es werden keine aufwändigen Türmchen gebaut, es wird nichts gedörrt, es werden kein Obst und keine Nüsse zu abenteuerlichen Fettbomen-Raw-Torten zusammen gebastelt.

Es wird nichts gewrapped und nichts gemixt. Es wird einfach nur Frisches gegessen.

Das Einzige was ich mir zubereite, ist das tägliche Frischkorngericht und bald mache ich mir selbst frische Getreideflocken, denn ich habe mir einen Flocker bestellt :-)

Frischkorngericht - diesmal mit frischen Erdbeeren. Wir waren heute, 29.05.2015, die ersten Pflück-Kunden auf dem Bioland-Erdbeerfeld.



Donnerstag, 21. Mai 2015

Frühstück: Obstteller mit Soße

Das mögen ja die Meisten gern: Ein Essen mit viel Soße dabei.

Dann viel Spaß und guten Appetit mit diesem Frühstück ;-)

Das kann man natürlich mit jedem Obst machen, auf dem Bild: rosa Grapefruit, Äpfel und Bananen mit Orangensoße.

Ich stelle mir auch Trauben, Birnen und Bananen mit Mangosoße köstlich vor.

Oder Honigmelone, Banane, Mango mit Granatapfelsoße.

Na ja, jedenfalls werden dafür die gewählten Früchte (außer die für die Soße) mundgerecht geschnitten und auf einen Teller gepackt.

Die Soßenfrucht in den Mixer und feinst mixen. Über das Obst gießen. Lecker!



Salat mit Kichererbsendressing

Bei dem Salat ist das Dressing der Hit.

Deshalb mache ich zu den Salatzutaten gar keine Angaben und nehme einfach das, was ich da habe.

Dressing für zwei Portionen Salat:
2 EL Kichererbsen aus dem Glas, mit einer Gabel zerdrückt

1 EL Kapern, klein gehackt
2 EL Dattelsirup
2 EL Apfelessig
4 EL Olivenöl (kann man weglassen wenn man eine Avocado im Salat hat)
Salz Pfeffer


Alle Dressing-Zutaten in ein großes Schraubglas geben und gut durchschütteln, abschmecken und den Salat damit marinieren.


Montag, 18. Mai 2015

Grüner Spargel mariniert mit Rettich


Grüner Spargel mariniert

500 g grüner Spargel, untere Bereiche geschält, dann geschnitten

für Marinade:
1 Frühlingszwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Msp. Chiliflocken
1 EL Sesam
Saft von 1/2 Zitrone
1-2 EL Tamari o. Sojasauce
1 EL Olivenöl
1 TL Sesamöl
n. B. Salz, Spargelstücke mit Marinade übergießen und einige Stunden ziehen lassen & gelegentlcih wenden.


Rettichsalat
Roten Rettich
Salz
Apfelessig
Süßungsmittel
Schmittlauch

Roten Rettich mit Spiralschneider spiralisieren. Falls er sehr scharf ist salzen, etwas stehen lassen und dann das Wasser ausdrücken und abgießen.

Apfelessig dazugeben und ein beliebiges Süßungsmittel (ich nehme derzeit gerne Xylit, da es einen niedrigen glykämischen Index besitzt und den Zähnen nicht schadet.)

Durchmischen und zum Schluss noch ein paar Schnittlauchröllchen dazu geben.




Sonntag, 17. Mai 2015

Käsesoße zu Nachos

Ich habe mich durch verschiedene Bücher gelesen und mehrere Soßen auch im Internet oder auf fb gefunden.

Ich glaube, ich habe das Beste aus allen Inspirationen zusammen getan und daraus ist jetzt diese Soße entstanden:

Zutaten:
1 Möhre ca 100-150 g

1 Kartoffel ca. 150-200 g
3 EL Hefeflocken
1/2 rote Paprikaschote, im Ofen schwarz geröstet, Haut abgezogen
50 g in Wasser mehrere Stunden eingeweichte und dann abgegossene Cashewkerne
1 Knoblauchzehe
1/2 TL Salz
Pfeffer
1 TL Shiro Miso
1 EL Apfelessig
2 TL Zitronensaft
1/2 TL mittelscharfer Senf
100 ml Wasser
2 EL Butteröl Rapsodi oder Teutoburger Ölmühle oder Albaöl 

Zubereitung:
Möhre und Kartoffel schälen und in ganz weniger Wasser sehr weich kochen. Abkühlen lassen.


Nach dem Abkühlen mit der ebenfalls abgekühlten Paprika und allen anderen Zutaten im Mixer zu einer feinen Soße pürieren. Abschmecken.

Nachos kaufen, Soße schaufeln.......LECKER!!



Freitag, 15. Mai 2015

Gemüse mit rohem Paprika-Hummus

Was mir ja an veganer Frischkost gefällt ist, dass ich mich damit so richtig randvoll futtern kann ;-) Alle Farben, alle Nähr- und Vitalstoffe, Geschmack, Genuss....was will man mehr?

Angelehnt an Rezepte von Boris Lauser habe ich zwei Portionen Paprika-Hummus hergestellt, der geht folgendermaßen:


Zutaten:
1 rote Paprika, klein geschnitten
1/2 TL Salz
2 EL Zitronensaft
30 ml Olivenöl
1 kleine Knoblauchzehe
eine Msp. Chilipulver
1/2 EL Tahin
90 g eingeweichter Sesam

Alles bis auf den Sesam im Mixer pürieren. Sesam abspülen, abtropfen lassen, dazugeben und nochmal ganz fein durchmixen. Abschmecken.

Dann viele verschiedene Gemüse in Streifen oder Stücke schneiden und auf einem großen, flachen Teller arrangieren. In der Mitte Platz lassen. Da hinein eine ordentliche Portion von dem Hummus füllen, ich habe noch Mandel-Dip vom Phad Thai dazu gegeben:

Rezept davon ist hier: http://www.vegangeniessen.blogspot.de/2015/05/phad-thai.html




Donnerstag, 14. Mai 2015

Roh ist schwer.........frisch ist schwerer.........


...........aber weil dieses Frühstück so lecker ist, trotzdem hier das Rezept.

Das Frühstück beinhaltet alles, rohe Zutaten, frische Zutaten und.......uuuppsss.....tatsächlich ganz unrohe und unfrische Zutaten.

Zutaten:
Haferflocken, die Frisch(korn) und roh wären, wären sie frisch geflockt, sind sie aber leider nicht.
Dattelsirup, sowieso  nicht frisch und auch unroh 
Cashewmilch aus unfrischen und unrohen Cashewkernen und Wasser
Zimt, wahrscheinlich unroh

Chiasaat, roh
Kakao, roh

frische Birnen
frische Bananen
vor dem Einfrieren einmal frische Brombeeren

Zubereitung:
Haferflocken über Nacht in Wasser einweichen

Chiasamen über Nacht in Cashewmilch einweichen
Bromberen über Nacht auftauen

Am Morgen
Haferflocken, Chiapudding und Brombeeren nach Wunsch mit Dattelsirup und Zimt würzen
Bananen und Birnen klein schneiden

Schichten:
Unten Haferflockenbrei

2. Schicht Bananenstücke
3. Schicht Birnenstücke
4. Schicht Chia-Kakao-Pudding
oben drauf Brombeeren

Rechts Haferflockenschicht, links, Banane




Birnenschicht



Chiapudding-Schokoschicht



Topping Brombeeren, leider unscharf geworden, weil ich mit dem Handy fotografieren musste :-)



Und nein, ich habe KEIN schlechtes Gewissen, weil das Frühstück nicht frisch und ganz roh ist!


Mittwoch, 13. Mai 2015

Phad Thai

Inspiriert vom thailändischen streetfood: Phad Thai aus frischen gemüsigen Zutaten. Idee: Boris Lauser (aus dem Buch go raw be alive)

2 große Portionen

1 dicke Zucchini spiralisieren
2 Möhren mit einem Sparschäler in feine Streifen schneiden
1 rot Paprika auch in feine Streifen schneiden
eine handvoll Zuckerschoten diagonal in feine Streifen schneiden.
eine handvoll Mungobohnensprossen NICHT in feine Streifen schneiden ;-)
2 Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden

2 EL von einem fertigen Dip*
4 EL Limettensaft
5 EL kaltes Wasser
1/2 TL Salz
1 TL Aganvendicksaft

Alle Gemüsesorten vermischen. Den Dip und die weiteren Zutaten in ein Schraubglas geben und gut schütteln. Abschmecken, ggf. noch Wasser zugeben, falls das Dressing zu dick ist.

Dressing über das Gemüse geben und alles gut vermischen. 

* Dip: Je 80 g Mandeln und Datteln in 120 g Wasser ein paar Stunden einweichen, ein Stück Ingwer, 2 Knoblauchzehen, 2 EL Tamari, etwas Limettensaft, 1/2 TL Salz.

Alles mit dem Einweichwasser im Hochleistungsmixer mixen und in einem Glas im Kühlschrank aufbewahren. Eignet sich auch gut als Brotaufstrich.







Dienstag, 12. Mai 2015

Süßkartoffel-Rote Bete-Salat


Variation eines Salates aus einem Buch von Boris Lauser. 

Süßkartoffel, rote Bete, Radicchio in Streifen gehobelt, Mungobohnen-Sprossen + geschälte Hanfsamen.
Dressing: Zitronensaft, Kräutersalz, ein paar Löffelchen Petersilienpesto, Olivenöl, Reissirup.


Frischkost 95% vollwertig, wenn auch nicht ganz roh, denn es war etwas Vollkornreis dabei.



Montag, 11. Mai 2015

Wir essen Bumen!


Frischkost - einfach Salat aus Allem - damit starte ich heute mal.

Gurke, Tomate, Fenchel, Kohlrabi, Radieschen, Stangensellerie, Rucola, Kräuter und Gänseblümchen mit einfachem Dressing aus Shiro Miso, hellem Balsamico, Dattelsirup, Olivenöl, etwas Salz. Fertig. Glücklich :-)



Frischkorngericht nach Dr. Bruker veganisiert


Es ist ja das Herzstück der Bruker-Ernährungslehre, das Frischkorngericht.


Leicht hat man es in diesen Zeiten nicht damit, wo überall Getreide verteufelt wird.

Aber man hat es nie leicht, wenn man gegen den Strom schwimmt. 

Wir sind alle so unglaublich individuell und doch ziehen Massenphänomene an.......Was die Ernährung betrifft: Low Carb, High Carb, Rohkost, Raw till 4.....Programme, an die wir uns unsicher klammern. 

Wenn uns diese jemand vorstellt, der uns sympathisch ist, fällt es leicht, uns ziemlich schnell damit zu identifizieren und sie als das einzig Wahre anzuerkennen.

Ich nehme mir die Frischkost vor, mit der Dr. Bruker (1909-2011) schon vor etwa 70 Jahren begann, Krankheiten zu heilen. Es ist eine alte Lehre, fast "altmodisch", das hat nichts Hippes und Trendiges........darum soll es mir gerade besonders recht sein.

"Lass deine Nahrung so natürlich wie möglich" - auf diesen einfachen Nenner hat es Prof. Dr. Werner Kollath (1892-1970) gebracht.Hilfreich ist in diesem Zusammenhang die Kollath-Tabelle, in der die Lebens- und Nahrungsmittel in 6 Kategorien unterteilt werden. Natürlich-mechanisch verändert-fermentativ verändert-erhitzt-konserviert-präpariert.



Die natürlichen und mechanisch veränderten und auch zum Teil die fementativ veränderten LEBENsmittel werden in den 4 Wochen ab 11.05.2015 einen großen Teil meiner Nahrung ausmachen, natürlich in der veganen Form. 


Zum Frischkorngericht:

Den Weizen, diesen hochgezüchteten, von dem ja vor allem der Mehlkern in der Nahrungsmittelindustrie benötigt wird, meide ich schon länger und weiche auf Dinkel, Emmer oder Einkorn aus.

Für das Frischkorngericht werden pro Person 3 EL geschrotetes Getreide über Nacht in Wasser eingeweicht*.
Danach mit einem geriebenen Apfel, etwas Zitronensaft und gehackten Nüssen (auch über Nacht eingeweicht*) vermischen. 
Ich gebe noch eine zerdrückte Banane dazu. Immer darauf achten, dass alles Obst, das verwendet wird, schön reif ist. Die Banane muss braune Punkte haben, sonst ist sie noch zu stärkereich und schwer verdaulich.

So sieht das dann aus:


Das Frischkorngericht steht auf der Kollath-Tabelle in der Spalte 3, da es wegen des Einweichens zu den fermentativ veränderten Lebensmitteln zählt.

* Schädliche Phytinsäure wird durch das Einweichen aus Getreide und Nüssen/Saaten entfernt. Phytin bindet z. B. Magnesium, Calzium, Eisen und Zink im Körper und die Mineralien werden ausgeschieden. Phytinsäure blockiert auch Verdauungsenzyme, die wir für die Eiweißverdauung benötigen. Also brauche wir diese Phytinsäure nicht wirklich. Deshalb eliminieren durch einweichen!