Montag, 31. März 2014

Rohvegan - ein Experiment 3. Woche 31.03.-06.04.2014


31.03.2014 12:57 h
3. Woche rohvegan - Wahnsinn wie die Zeit vergeht!

Heute hatte ich erstmalig ein ganz neues Frühstück.




3 EL ganze Buchweizenkörner über Nacht, bedeckt mit wenig Wasser, einweichen.
Getrennt vom Buchweizen 1 EL Chiasamen in 7 EL Wasser über Nacht einweichen.
Trockenfrüchte (Rosinen, Gojibeeren) ebenfalls in wenig Wasser einweichen.

Morgens alles mischen, 1 Banane und 1 Birne klein schneiden, 5-6 Mandeln und 3 Walnüsse klein hacken, ebenfalls untermischen, 1 TL Baobabpulver hinein rühren, ggf., wenn es etwas zu dick wird, noch etwas Wasser darunter mischen.

Glutenfreies rohveganes Frühstück, sehr lecker und sättigend.

31.03.2014 15:38 h
Mittags hatte ich einen dattelgesüßten, Mischnuss-Makao.
Und gerade einen Salat aus 1/2 großen Kohlrabi, 3 Champignons, 1 Stängel Petersilie, einer Handvoll Rucola und Mungobohnensprossen mit einem Dressing aus Apfelessig, Salz, Pfeffer, Agavendicksaft, Olivenöl, Hanföl.



31.03.2014 20:45 h
Ich habe gerade den totalen Durchhänger und weiß nicht, ob ich weiter mache :-(
Ich wollte mir Frühstück vorbereiten und weiß nicht, was.
Ich will grad nur Lasagne, Seitangeschnetzeltes, "Fisch"burger, Kartoffelsalat, Pfannkuchen, Nudeln mit Soße, richtige Nudeln mit RICHTIGER Soße!!!

Ich mach mir jetzt mal nichts und schau mal, wie es mir morgen früh geht :-(
Man, kack!!




01.04.2014 13:39 h
War eine ganz gute Idee, mir nichts zum Frühstück vorzubereiten.
Ich habe mit meiner Tochter Laura geschrieben und sie meinte, ich hätte zu wenig Kohlenhydrate und überhaupt zu wenig Kalorien. Das solle ich mir über mehr Obst holen.
Zum Frühstück hatte ich dann schnell eingeweichte Haferflocken (und fest gestellt, dass die auch mal was Gutes sind) mit Rosinen, kleingehackten Nüssen, Banane, Apfel + Hanfsamen.



Und jetzt zu Mittag hab ich dann tatsächlich 2 Bananen, 1 Birne und 5 Datteln verdrückt und bin pappsatt.

Ich habe mir Claudia Renners Buch genommen um mich etwas inspirieren zu lassen.

Heute Abend werde ich mir Fenchel und Apfel geschreddert und gewürzt mit Vanille und Rohrohrzucker machen, ein Tip von einem Facebook-Freund. Ich bin voll gespannt, wie so eine exotische Kombi schmeckt.

Glücklicherweise bin ich wieder motiviert. Aber gestern habe ich aus Trotz noch 2 Scheiben selbst gebackenes Vollkornbrot gegessen, 1 ohne was drauf und 1 mit Aufstrich und Tomatenscheiben. Das hätte aus heutger Sicht nicht sein müssen aber ich verzeihe es mir.................und mache rohvegan weiter.............

01.04.2014 15:51 h
Für heute Abend habe ich gerade ein Blumenkohl-Curry gemacht, das für zwei Mahlzeiten für mich alleine oder aber für Roli und mich reicht. Kommt ganz drauf an, ob er´s mag oder nicht.

1 großen Blumenkohl klein raspeln (ich mache es mit dem V-Hobel). 30 g Cashewbruch klein hacken, 1 große Tomate und 1 Frühlingszwiebel klein schneiden und alles vermischen.

Für die Soße 60 g Cashewbruch mit 100 g Wasser in den Mixer geben, 1 TL Curry nach Belieben (nur nicht dieses gelbe Zeug aus dem Discounter!!), 1 TL Kurkuma, 1 TL Salz, Pfeffer, 1/2 TL Kreuzkümmel, 1/3 Zitrone ohne Schale, 1 kleine Knoblauchzehe, 2 EL Kokosöl, 1 TL Senf in den Mixer geben und eine feine Soße daraus mixen.

Soße zum Blumenkohl schütten, mischen, abschmecken, fertig.



Fenchel und Apfel geschreddert und gewürzt mit Vanille und Rohrohrzucker hab ich mir jetzt heute Abend nicht gemacht aber morgen ist ja auch noch ein Tag.........


02.04.2014 9:27 h
Morgens halb Zehn in Deutschland und ich frühstücke schon! Ja, ist es denn die Möglichkeit?!
Gestern habe ich mir 1 EL Chia eingeweicht. Und Rosinen und gedörrte Kiwi und Mango.
Heute früh 3 EL Haferflocken kurz in Wasser quellen lassen. Alles vermischt und noch klein gehackte Walnüsse dazu, 1 TL Baobabpulver, 1 Banane reingeschnibbelt. Sehr, sehr lecker.



02.04.2014 20:01 h
Zwischendurch gab es 2 Bananen, 1 Birne, 2 Kekse und 1 Schokladenherz.
Ich wollte eigentlich noch einen Mandelmakao machen aber ich hab´s wieder irgendwie nicht geschafft, mit Arbeit, Gartenarbeit usw . Die Mandeln stehen eingeweicht im Kühlschrank.
Am Abend einen Salat mit allem........dreierlei Sprossen, Datteltomaten, Frühlingszwiebel, Kohlrabi, Paprika, Rucola, Zitronendressing.
Es ist zu wenig und ich weiß nicht, wie ich´s erhöhen könnte......

Der Käse ist fertig, der Cashewkäse mit diesem sauren Roggenferment.....
Er riecht säuerlich und schmeckt ganz leicht käsig, ja. Sehr mild und ich habe die Masse ja auch gar nicht gewürzt, weil ich ihn pur haben wollte.

Schnittfähig ist er nicht, ich habe ihn (wie in Claudia Apfethalers Video) noch in den Dörrautomat getan, vielleicht wird er außen etwas fester, so dass man ihn schneiden kann.


03.04.2014 10:47 h
Frühstück gerade wieder was mit Haferflocken und Chiapudding, Gojibeeren, Rosinen, Banane, Apfel, Baobab und geschälten Hanfsamen. Ich liebe einfach dieses Breizeugs so sehr! Und einen Mandelmakao, gewürzt mit Zimt und Vanille dazu.



Das hält erstmal vor, dürfte zusammen so ca. 1 Kilo Nahrung sein, damit hat der Magen erstmal eine Weile zu tun.

Thema Käse: Ich habe ihn aus dem Dörrautomat schnell wieder raus genommen.
Denn: Cashewkerne = Fett und Fett wird weich bei Wärme. Er wurde im Dörrer also richtig schön weich, so, wie ich es ja gar nicht wollte.

Also raus damit und in den Kühlschrank - und die Idee war gut! Er wird fest, er wird außen fest und sieht jetzt so aus, zugegebenermaßen nicht sehr hübsch.......aber ein guter Erfolg, wie ich finde. Aus einen feinen Cashewbrei ist ein festes Stück geworden, das zumindest mal gut riecht.




03.04.2014 14:24 h
Mittagessen:
1/2 Liter Grüner Smoothie aus Möhrengrün von einem halben Bund Möhren, Radieschengrün von einem halben Bund Radieschen, 2 Bananen, 1/2 Zitrone, 5 Eiswürfeln, etwas Wasser, verziert mit einem Petersilienstängelchen - macht pappsatt für 4 Stunden Minimum!




03.04.2014 20:54 h
Abendessen: Möhren"heu" mit eingelegten Champignons und Tomaten. Und das war besonderst exzellent. Da muss ich direkt etwa ausholen:

Ich habe 5 große Champignons in 1-cm-Würfel geschnitten und 1 Tomate.
Das habe ich dann Schichtweise immer mit Salz und Thymian in einen breites Glas mit Deckel gegeben gegeben. 




Schön mit einem Berg oben drauf, so:



Dann habe ich das alles fest zusammengepresst, Olivenöl satt drüber geschüttet, so ca. 2 bis höchstens 3 EL. Dann Deckel drauf und ein paar Stunden ungekühlt stehen lassen.





Dann habe ich mit dem V-Hobel aus zwei großen Karotten einen Haufen "Heu" geschnitzt, und das eingelegte Gemüse drauf gehäuft. Sehr viel und sehr, sehr lecker, war eine gute Idee mit dem Thymian.




04.04.2014 10:30 h
Ich hatte heute schon viel zu tun, drum ist das erste Frühstück eher klein ausgefallen. Es bestand lediglich aus einem halben Liter dattelgesüßtem Haselnuss-Makao, gewürzt mit Zimt und Vanille. 

Gestern habe ich noch einen Kuchen gebaut. Es kommt Besuch, der wird von mir vegan bekocht. Für mich mach ich extra, aber beim Kuchen, da müssen sie durch. Den gibt´s als Rohkost. Wenn auch bei den Cashewkernen geschummelt wurde.

Ananas-Torte - frei Schnauze gemacht und Rezept nicht aufgeschrieben! Es passiert mir immer wieder! *facepalm*
Da bin ich so vertieft und vergesse, die Zutaten abzuwiegen und alles aufzuschreiben. Hab´s mir aus dem Kopf mal grob notiert. Ich werde versuchen, sie nochmal zu machen und dann alles genau auf- und hier auch herein schreiben.

Bild gibt´s schon mal.





05.04.2014 13:38 h
Torte war sehr gut, mache ich bestimmt mal wieder. 
Angeschnitten:




Ansonsten habe ich mich gestern den Rest des Tages vom "Gemüse in den Mund" ernährt. Nix groß vorbereitet, da ich ja die Familie bekochen durfte. 

Und ich habe wieder frisches Bro(h)t nach altbewährtem Rezept und Schokotaler gemacht.

Frühstück für mich sah heute so aus: Haferflockenbrei mit Chiagel, eingeweichte Trockenfrüchte, frische Früchte, Nüsse. Dattel-Haselnuss-Makao und frisches Bro(h)t mit zweierlei frisch gemixten Aufstrichen und dem Cashewkäse. Radieschen, Äpfel, Datteltomaten, Ananas, Banane gab es so noch für alle.

Apropos Cashewkäse: Na ja, geht so......in der ungewürzten Version ist er natürlich sehr mild und reißt nicht wirklich vom Hocker. Viel zu viel Aufwand. Und zu wenig schnittfest. Da kann man theoretisch auch Cashewkerne zu einem Aufstrich mixen. Aber ich werde ihn nochmal machen und den Cashewbrei im Vorfeld schon würzen.

Ferment habe ich ja noch im Kühlschrank vorrätig.


05.04.2014 16:21 h
Damit es mir nicht so geht wie gestern, dass ich vor lauter Kocherei für die Lieben gar nicht mehr dazu komme, für mich sebst etwas zu futtern zu machen, habe ich die Gunst der Stunde (Mann wechselt an div. Autos die Reifen, Sohn zockt am Computer, Tochter ist samt Schwiegersohn in Spe mit der Cousine Kaffe trinken außer Haus) genutzt, um schon mal für das Abendessen vorzuarbeiten.

Ich habe mir ein frisches Oregano-Zweiglein aus dem Garten geholt, dazu ein paar Blätter Rucola. Soviel, dass es eine Handvoll ergab.

Die Oregano-Blättchen habe ich vom Stiel gezupft und mit dem Rucola ganz fein gehackt.

1 Stange Bleichsellerie, 3 große Champignons, 1/2 Avocado und 1 große Tomate habe ich in Würfel geschnitten, ca. 1/2 cm klein.

Das Gemüse abwechselnd mit den Kräutern, Salz und Zitronensaft in eine Glasschüssel schichten und gut andrücken. Zum Schluss gut 2 EL Olivenöl darüber träufeln.



Das zieht jetzt bis zum Abend (nicht im Kühlschrank!) vor sich hin und wird wahrscheinlich das Topping für Rote Bete Spaghetti werden. Farblich stelle ich mir das jetzt nicht so hitverdächtig vor, vielleicht mache ich auch Zucchinispaghetti dazu.

05.04.2014 21:01 h
Es gab dann doch Rote Bete Spaghetti und ich finde, es sah gar nicht mal so schlecht aus.



Uuuppssss.....falsches Bild ;-) DAS bekam die Familie, vegan für die Lieben, rohvegan für die Mama, hier:


Also, ICH finde ja, meins sieht hübscher aus....


06.04.2014 20:55 h
Frühstück im Kreise der Lieben - bestand rohvegan für mich wieder aus Haferflocken, Chiagel und allerlei getrockneten und frischen Früchten sowie Mischnuss-Dattel-Kakao UND Bro(h)t mit Aufstrichen, zusätzlich Obst und Tomaten.....sehr reichhaltig.
Nur wenn man dann unterwegs ist und das auch noch ungeplant viel länger als man dachte, wird es mit rohveganer Verpflegung richtig schwer.

Ich hatte also den ganzen Rest des Tages - NICHTS! Und gerade waren drei Bananen und drei Schokotaler meine Rettung. Denn jetzt nach einem anstrengenden Wochenende und diesem langen Sonntag noch groß "aufkochen" mache ich sicher nicht. 

Nach so einem Sonntag unterwegs wären wir normalerweise in einem vegetarischen Restaurant eingekehrt, in dem man gut auch vegan essen kann. Aber rohvegan? Blattsalat mit einem langweiligen Dressing? Nein Danke! Dann lieber Bananen und Kekse zuhause.

Das gibt morgen eine dermaßen große Schüssel Frstücksbrei, darauf freue ich mich jetzt schon.

Ende der 3. rohveganen Woche und ich bin sehr hin- und hergerissen.......


Montag, 24. März 2014

Rohvegan - ein Experiment 2. Woche 24.03.-30.03.2014


24.03.2014 10:46 h
Die Motivation weiter zu machen ist mit dem Beginn der 2. Woche nicht kleiner geworden - im Gegenteil. Das gestern kreierte Spaghetti-Gericht hat mich beflügelt.
Schon wieder bin ich zu spät mit dem Frühstück dran, dafür besteht es aus zwei "Gängen".

1. Gang: Supersmoothie.

Den nenne ich so weil er so gut schmeckt und weil er eine so betörende Farbe hat.

Supersmoothie.
Trotz einer übersichtlichen Zutatenliste:

Eine Handvoll Feldsalat und eine Handvoll Wurzelspinat, eine Orange, 1 EL Leinöl + 5 Eiswürfel, das war´s. Kein Superfood, kein Gewürz, kein Aufpimpen - was ich da manchmal so an Smoothies sehe! Ich staune über 10 Zutaten und mehr! 

Da halte ich es mehr mit Victoria Boutenko, die empfiehlt, eher weniger Zutaten in einem Smoothie zu verwenden.
Ich habe gelesen, sie lehnt auch Nüsse im Smoothie ab. 


Aus meinen Zutaten wurden ca. 400 ml. Später spüle ich das Glas noch mit etwas Waser, das ich natürlich trinke und nicht ins Spülbecken wegschütte!
Für´s Foto wurde er mit ein bisschen Kresse verziert.



Den nehme ich jetzt gemütlich und langsam zu mir. Ich habe gelernt, dass man einen Smoothie nicht hinunter stürzt, sondern eher so wie Suppe isst und auch kaut. Ab und zu spüre ich etwas sandig zwischen den Zähnen knirschen.

2. Gang: Natürlich mein Frischkornbrei aus Emmer und Einkorn.

Wie immer mit eingeweichten Trockenfrüchten + dem (wenigen!) Einweichwasser. Zusätzlich nicht vorher eingeweichte Soft-Feigen und frische Banane.

Bestreut habe ich ihn mit Sesam- und geschälter Hanfsaat und Buchweizenkörnern. Und für´s Foto hat er sich mit Physalis und Zitronen hübsch gemacht.




24.02.2014 13.30 h
Da mein vor einer Woche gedörrtes Bro(h)t zu Ende geht, habe ich heute früh schon wieder Neues angesetzt:

1 kg Gemüse (Karotten, Sellerie, Bleichsellerie, Kahlrabi, Kohlblätter, rote und gelbe Paprika, Tomate, Patersilie und wenig Zitrone, Zwiebel, Knoblauch, Ingwer (diese vier Zutaten praktisch nur als Gewürze) + 2 TL Salz ohne Wasser sehr fein mixen.

Das Gemüsepürree mit je 175 g Gold- und braunem Leinsamen, 100 g geschroteten Buchweizen, 100 g Sesamkörner und 100 g Sonnenblumenkerne gut mischen und 1 Stunde quellen lassen. Masse gleichmäßig auf Dörrfolien streichen und dörren. Ich rechne mit ca. 18-20 Stunden.





24.03.2014 13:53 h
Spätes Mittagessen:
Birne mit Walnüssen, Mango-Konfekt von Govinda, Datteltomaten und Raw-Schoko-Herzen.





24.03.2014 20:20 h
Ich habe eine kleine, schon etwas schrumpelige Rote Bete-Knolle aus dem Tiefen des Kühlschranks hervorgeholt und mir gedacht Man kann alles, was auch nur ETWAS knollig ist, zu Spaghettis verarbeiten, heut´Abend bist du dran!
Gesagt, getan. 
Rote Bete-Spaghetti, Bleichsellerie-Streifen, Datteltomaten und eine Soße aus 
4 großen Champignons, 1 Tomate, 1/2 Zitrone, 1 Handvoll Cashewkernen, 1 gestr. TL Salz, einen guten TL Reissirup oder ein anderes Süßungsmittel (den Dattelsirup hab ich immer noch nicht gemacht, Notiz an mich: Dattelsirup machen!!!!)




25.03.2014 13:13 h
Zusammenfassung des heutigen Vormittags:
Schon ganz früh war ich einkaufen. Ich habe Navetrüben gekauft, die kannte ich bisher nicht. Mal sehen, was ich daraus mache.
Fenchel, Lauch, Knollensellerie, Orangen, Bananen, Rote Bete, Kohlrabi, Datteltomaten, Granatapfel, Birnen, Champignons, Bundkarotten, Radieschen, Blumenkohl wanderten in meinen Einkaufswagen.
Das ist doch mal ein Rohköstler-Einkauf! Alles aus dem Bioladen und unter 30,-- €!!



Das Tollste daran: Die Navetrüben, die Karotten, die Kohlrabi und die roten Bete sind mit Grün. Das hab ich abgeschnitten und in eine Blumenvase gesteckt, das gibt noch mehrere leckere Frühstücks-Smoothies.




Erst nach dem Einkauf habe ich mich dann dem Frühstück gewidmet.
Wie immer ein Frischkornbrei.....




.......und auch heute zum 2. Gang wieder ein grüner Smoothie. Er war aus einer Handvoll Feldsalat und etwas von dem Grün der Navetrüben + Orange und ganz wenig Wasser.
Verziert mit geschälten Hanfsamen.



Man muss für einen Smoothie auch nicht immer einen Willybecher nehmen, es geht auch vornehmer:



Ich habe Roggenkörner eingeweicht um ein Ferment zu machen, das man zur Herstellung von rohveganem, festen Cashewkäse verwendet. Der Roggen wird eingeweicht und 1-1 1/2 Tage gekeimt. Dann wird er mit Wasser vermixt und 2 Tage unter einen Tuch fermentiert. Die probiotische Flüssigkeit, die dann entstanden sein sollte, kann man trinken.
Aber man kann auch eingeweichte Cashewkerne damit vermixen, den Brei auspressen, würzen, abhängen und beschweren und wieder fermentieren lassen. Danach macht man aus der Masse runde "Käse" und trocknet sie noch im Dörrapparat.
Ob es funktioniet, weiß ich noch nicht, bisher warten die Roggenkörner noch im Wasserbad auf ihr weitere Verwendung.

Ebenso bin ich gerade dabei, frische Kekse zu "backen", da meine Schokotaler aufgefuttert sind. Auch mein Mann hat sich daran erfreut.

Für den Keksteig habe ich 2 Äpfel mit 100 g 2 Stunden eingeweichten Datteln ohne das Einweichwasser fein vermixt und dann vermischt mit
25 g Makao (von Pure Raw)
25 g fein gemahlenem Buchweizen
25 g fein gemahlenem Sesam
80 g Sonnenblumenkernen
50 g klein gehackten Haselnüssen
1/2 TL Zimt
dem Inneren einer halben Vanilleschote

Den Teig rund auf Dörrfolien aufstreichen und dörren.

Jetzt befinden sich in meinem Dörrgerät noch Brot von gestern, Bananenscheiben und die frischen Kekse.



25.03.2014 Jetzt Mittagessen, um 15:00 h
Ich schaffe es einfach nicht, früher dran zu sein......es gibt auch nur schnell zusammen gemischten Salat mit den zwei letzten Bro(h)tstücken von vergangener Woche.




25.03.2014 noch schnell vor Mitternacht texten 23:38 h
Ich habe gerade beim politischen Stammtisch eine Johannisbeerschorle getrunken, von der ich weder weiß ob der Saft vegan war, noch ob er roh war. Wahrscheinlich beides nicht. Aber wenigstens war das darauf folgende alkoholfreie Bier sicher vegan aber sicher nicht roh ;-)

Dafür kann ich das von meinem Abendessen 100% behaupten.
Sellerie-Petersilien-Suppe mit Karotten und Sprossen als Einlage. Sehr lecker und sehr sättigend und sehr blähend, oder ist dafür jetzt noch der Nachmitags-Salat verantwortlich??



200 g Knollensellerie
1/2 Zitrone
je nach Süßkraft etwa 1 TL des verwendeten Süßungsmittels
30 g über Nacht eingeweichte Mandeln (= 30 Stück)
ein paar Stängel Petersilie
1 TL Salz
Den Sellerie putzen und gut unter fließendem Wasser bürsten, dann braucht man ihn auch nicht schälen.
Von der halben Zitronen die ganze Schale einschließlich des Weißen abschneiden.
Das alles in den Mixer geben und erst gar kein Wasser dazu geben. Mixen, Konsistenz checken.
Etwas Wasser dazu geben, dass es schön dicklich bleibt und richtig schön schaumig pürieren bis knapp unter 42°C.

Inzwischen 1 große Karotte raspeln.
Sprossen aus dem Kühlschrank holen.

Suppe in einen tiefen Teller geben und mit dem Gemüse anrichten.

23:55 h - gute Nacht!

26.03.2014 15:43 h
Heute habe ich die "Veganwerkstatt" gegründet. Ich werde Menschen über veganes Leben beraten, vegane Kochkurse geben, Wirten und Köchen etwas drüber erzählen, wie sie ihre Küche am besten (teil)veganisieren können. Ich werde Menschen beim veganen Kochen für Festgesellschaften unterstützen und werde vieles machen, was sich im Laufe der Zeit erst noch heraustellen wird. Das alles, um die Welt Stück für Stück veganer zu machen.

Tja, mein Frühstück war ein recht unansehnlicher Frischkornbrei. Ich habe ihn mit eingeweichten Rosinen und Sauerkirschen gemacht. Das Einweichwasser war braun-rot und vermischt mit dem eingeweichten Getreideschrot, gab es heute eine bräunliche Pampe, die ich lieber nicht fotografiert habe.
Aber geschmeckt hat es natürlich super!

Lieber zeige ich die Ausbeute der erneuten Dörraktion.
Makaokekse, Bananenchips und Bro(h)t.
Die Rezepte für Kekse und Bro(h)t sind hier auf Woche Zwei weiter oben zu finden.



Die Kekse werde ich tatsächliche Kekse nennen, denn diesmal sind die knusprig geworden!
Juchuuhh!
Und die Bananenscheiben sind auch knusprig, schmecken wunderbar aromatisch aber sie sehen nicht so hübsch aus wie manipulierten und zu Tode Gezuckerten, die es als "Bananenchips" überall zu kaufen gibt.
Das mit den Bananenscheiben war erstmal nur ein Experiment. Es ist geglückt. Wenn ich mal besonders günstig Bananen bekomme, mache ich unbedingt den ganzen Dörrautomat voll!

Ich war auch wieder viel zu spät mit dem Frühstück dran, denn ich habe heute Sport gemacht! Äähhmm ja...... ich habe meine Wege (Stadtverwaltung, Wochenmarkt, Friedhof) alle per Fahrrad zurück gelegt, das Wetter ist aber heute auch total toll!! Früh war es noch kalt aber die Sonne setzte sich dann schnell durch.
So schön, mit dem Rad durch die Gegend zu fahren, die Bäume blühen weiß und rosa und die Luft riecht nach Frühling!

Mit der entsprechenden Zeitverzögerng war ich dann auch erst um ca. 15:00 h am Mittag essen. 

Navetrüben-Carpaccio mit einer Rote Bete-Stiel/Apfel-Soße



1 Navet-Rübe, Gewicht ca. 200 g fein hobeln und auf einem Teller auslegen, salzen und pfeffern.
100 g Rote Bete-Stiele oder eine Rote Bete-Knolle mit etwa diesem Gewicht mit
1 kleinen Apfel, 1/2 TL Salz, 2 TL mittelscharfem Senf, 20 g Rapsöl und 100 g Wasser mixen.
Die Soße zum Carpaccio reichen. Ich habe mit Sprossen und Petersilie verziert und das frische Bro(h)t dazu gegessen.

26.03.2014 19:36 h
Ich habe auf dem Wochenmarkt Baby-Spargel gekauft. Er muss nicht geschält werden und das finde ich gut. 
Gerade genossen:
Babyspargel und Scheiben von Champignons mit einem "Kaviar" aus je 1/4 roten und gelben Paprikaschote, 1/2 Avocado, 2 EL geschälte Hanfsaat.

Die Champignon in Scheiben schneiden und mit dem Saft einer halben Zitrone gut vermischen.
Spargel und Champignons auf einem Teller anrichten.

Paprika und Avocado fein würfeln.
Die Würfelchen und Hanfsamen vermischen mit einem Dressing aus 1/2 Zitrone, Salz, einem Süßungsmittel nach Wunsch, Pfeffer und 2 EL Hanföl.
"Kaviar" zum Spargel und den Champignonscheiben auf den Teller geben.
Verzieren und so....



27.03.2014 12:54 h
Heute habe ich es geschafft, VOR 09:00 h zu frühstücken. Was Weltbewegendes war es nicht, einen Mandel-Dattel-Kakao mit Zanille und Zimt gewürzt, eine Banane und ein paar Kekse.




Mittagessen:




Auf dem oberen Bild: Datteltomaten auf einem Alfalfa-Sprossen-Bett. Bro(h)t mit Tomatenaufstrich.
Unten: Smoothie

Der Aufstrich ist aus zwei kleinen Händen voll ca. 2 Stunden eingeweichten Cashewkernen. Diese werden mit 4 getrockneten Softtomaten (Rapunzel), 1 frischen Tomate, 1 kleinen Knoblauchzehe, 1/2 TL Salz, dem Saft einer halben Zitrone, 2 EL Olivenöl und Pfeffer gemixt. 
Die Blätter von ein paar Stängeln Petersilie klein hacken und unter die Tomatencreme rühren.

Für das Dressing für die Datteltomaten braucht man:
2 EL Olivenöl, 1/4 TL Salz, ca. 1TL Süßungsmittel nach Wahl, 1 EL Apfelessig, Pfeffer
Die Zutaten mit einer Gabel zur Emulsion verschlagen und über die Datteltomaten träufeln.

Die Aufstrichbro(h)te sind mit etwas Kresse bestreut. Der Teller wurde mit kleinen Stücken von Rote Bete-Stängeln verziert.

Für den kleinen Smoothie habe ich 5 große Kohlrabiblätter und eine Handvoll Löwenzahn mit 1 Banane, 5 Eiswürfeln, 1 EL Leinöl und etwas Wasser gut vermixt. Den Smoothie habe ich mir im Weinglas, mit Rote Bete-Stängel-Stückchen verziert, serviert.

28.03.2014 13:00 h
Ok, ich hinke etwas hinterher.
Abendessen gestern:



10 Babyspargelstangen in kurze Stückchen schneiden und mit einem Dressing aus
1 EL Orangensaft, 1 EL Zitronensaft, 2 EL Zitronenolivenöl, Salz, Pfeffer, Agavendicksaft marinieren.

1 kleine Rote Bete Knolle zu Spaghettis bzw. Spiralen schneiden (ich nehme den Lurch Spirali dafür).

Für die Soße:
1/2 kleine Sellerieknolle, 1 mittelgroße Karotte, 1 TL Salz, 1 kleine Handvoll Cashewkerne, 1 EL Hanföl, einen Spritzer Zitronensaft und etwas Wasser mixen. 

Rote Bete-Spiralen mit der Soße anrichten und mit Walnüssen verzieren. Marinierte Spargelstücke dazu legen.


Heute - Frühstück - wieder spät......
Frischkornbrei




Jetzt einen Smoothie aus Karottengrün, Löwenzahn, Banane und 1/2 Zitrone.
Diese Mischung ist sensationell!! Schmeckt wunderbar!!





29.03.2014 13:08 h
Darf ich vorstellen: 
In 16 Stunden dehydrierte Karottenscheiben, formerly known as:
Karottenchips.
Chips.
Salz.
Dachte ich mir und hab die, mit dem Sparschäler geschnittenen, Karotten gesalzen. Was ein kleiner Fehler war. Sie schmecken zwar jetzt, naja, gesalzen halt. Aber es war wohl etwas zuviel. Vor allem, weil durch das Dehydrieren ja alles zusammen schrumpft und sich damit die Salzkonzentration auf den einzelnen Scheiben erhöht.
Sie knuspern, sind eine super Knabberei zum "Tatort", aber nächstes Mal mach ich sie ganz ohne Salz.




Samstagsfrühstück:
Champignonscheiben mit Zitronen-Olivenöl-Dressing.
Dazu ein Rest der Selleriesoße von gestern.
Alfalfasprossennest mit Datteltomaten.
Dazu Bro(h)t mit dem Tomatenaufstrich vom 27.03.2014.
und ein großer Obstteller mit Bananen, Äpfeln und Physalis.
Pappsatt.
Deshalb gibt´s einen grünen Smoothie dann später, kurz bevor wir zum Kochkurs aufbrechen.
Ein paar Karottenchips nasche ich zwischendurch immer mal.....




29.03.2014 16:01 h
Jetzt gibt es einen Smoothie, ich erspar uns allen ein Foto.
Er ist für 2 Leute (1 Liter) aus 8 sehr großen Kohlrabiblättern, einem EL gegrockneten Moringablättern, 1 Birne, 2 Bananen, 1/2 Zitrone, 1 TL Baobabpulver, ein paar Eiswürfeln, etwas Wasser und 6 ebenfalls sehr großen Rote Bete-Blättern. Die sind grün aber bekanntlich rot geädert und das gibt  - rot + grün - so einen derart kackbraunen Smoothie, den man für´s Foto auch mit noch so schönen Gänseblümchen nicht aufhübschen kann.
Fazit: LECKER!! Aber definitiv NICHT fotogeeignet!

Später geht´s zum Kochkurs. Heute nur bruzzeln und kochen, nichts essen. Und abschmecken sollen die Teilnehmer, dann bin ich nicht schuld, wenn´s nicht schmeckt  :-)


30.03.2014 12:07 h
Der gestrige Kochkurs war sehr erfolgreich, der Beste bisher. Es gab am Ende Applaus (den 3. bisher aber der gestern war direkt bombastisch). Ich freue mich so und ich bin ein klitzekleines Bisschen stolz.
Alle waren erstaunt wie ich das kann, so tolle Sachen kochen und dann nichts davon essen.
Es ist mir aber nicht schwer gefallen, vom Nachmittags-Smoothie war ich völlig satt. Außerdem kenne ich das Phänomen, dass man nichts mehr essen will, wenn man dauernd gekocht hat. Das hat meine Mutter schon immer beklagt.

Frühstück - Frischkornbrei aus folgenden Zutaten:
Einkorn, Emmer (über Nacht eingeweicht in Wasser), getr. und eingeweichte Mango, Kiwi, Rosinen, Gojibeeren, frischer Banane, Apfel, Birne, Orange, Hasel-, Wal-, Paranüssen, Mandeln, Softfeigen, Physalis, Sesam, geschrotetem Leinsamen und Baobab-Pulver. 19 Zutaten.
Und dazu einen Mandelmilchmakao, gesüßt mit Datteln, verfeinert mit Baobab-Pulver.




30.03.2014 14:35 h
Ich habe vor ein paar Tagen Roggen eingeweicht und gewartet, bis die Sprossen ca. 1/2 cm lang waren.
Dann habe ich sie mit Wasser gemixt und den Brei bzw. die Flüssigkeit in einer Schüssel abgedeckt von Freitag bis heute, Sonntag, zimmerwarm gestellt.
Es sollte dabei ein Ferment heraus kommen, mit dem man Käse aus Nüssen herstellen kann.
Erhalten habe ich etwas Klares. Die Schicht, welche darauf schwamm, wurde vorsichtig abgeschöpft.
Dann sollte die Flüssigkeit durch ein Käsetuch gefiltert werden. Dazu habe ich einen Teefilter genommen, den ich noch in ein feines Säckchen (wie man es zum Waschen von Feinwäsche verwendet, von DM) eingelegt habe. 
Ich erhielt eine etwas trübe, säuerliche Brühe, ich glaube ich habe Brottrunk gemacht!
Nach einer Video-Anleitung wurden dann Casehwkerne eingeweicht, ein paar Stunden und das Volumen (also z. B. 1 große Tasse) abgemessen.
Die Cashewkerne wurden mit volumenmäßig der gleichen Menge Ferment aufgegossen und gut durchgemixt.
Den dickflüssigen Brei habe ich in das Waschsäckchen gefüllt und vorsichtig ausgepresst. Dann zugedreht und in ein Sieb gelegt. Unter das Sieb ein Gefäß, das die ablaufende Molke auffängt.
Auf das zusammengedrehte "Käsesäckchen" habe ich einen passenden Teller gestellt und da hinen einen mit Sand aus der Ostsee gefüllten Maßkrug. Man kann zum Beschweren nehmen was man will, schwer muss es halt sein. Ich hab es mit ein paar Kniffen noch stabilisiert und jetzt steht das Kunstwerk für 3 Tage einfach rum und wird bestenfalls schnittfester Käse.
Rohkost ist es nicht, denn ich habe konventionelle Cashewkerne genommen. Man kann auch alle anderen Nüsse nehmen. Claudia Apfelthaler hat im Video Walnüsse genommen, der Käse daraus wurde aber so unansehnlich braun, deshalb hab ich es mit Cashews probiert.
Wenn es fundktioniert, gönne ich mir vielleicht ein paar rohköstliche Cashews, aber bekomme ich die fairtrade??
Vielleicht tatsächlich einheimische Nüsse wie Hasel-, oder Walnüsse nehmen.....

Ich habe uns gerade einen Smoothie gemacht und wollte die Zutaten vor dem Mixen zeigen in Erwartung eines wieder kackbraunen Ergebnisses.



Die Hauptzutat sind Rote Bete-Stiele, dann Löwenzahn, ein bisschen Petersilie, Bananen, halbe Zitrone und ein Apfel, der nicht mit auf´s Bild wollte, war auch noch dabei.

Von wegen kackbraun!! Wunderschöner roter "grüner" Smoothie auf der Wiese:




Achja, Kochkurs, hier: Rohkost...ach nee, sind ja Nudeln drunter ;-)
  


30.03.2014 19:55 h
Letzter Tag der 2. Rohveganwoche. Ich bin stolz auf mein konsequentes Durchhalten.Mir war heute wieder kalt, ich wollte etwas Warmes. Schließlich hatte ich zum Abendessen Appetit auf indisch und es gab eine Suppe aus folgenden Zutaten:

1/4 Paprika gelb, 1 kleine Navetrübe, 1/2 Zitrone, 1 Stängel Petersilie, 1 EL Kokosmus, 1 EL Kokosöl, 1 gestr. TL Salz, 1 kleinfinger-großes Stück Kurkumawurzel, 1/4 TL Kreuzkümmel gemahlen, 1/4 TL Koriander gemahlen, 1/4 TL Zimt gemahlen, 1 EL Agavendicksaft, 1 Prise Chiliflocken, Pfeffer

Alles bis auf 42°C mixen, in einen tiefen Teller geben und als Einlage 2-3 Hände voll verschiedenen Sprossen dazu geben. Sesamsaat für die Kalziumversorgung und Hanfsaat zur zusätzlichen Eiweißversorgung darüber streuen. Bro(h)t dazu.