Samstag, 31. Mai 2014

Kleine Erdbeertorte (Durchmesser 18 cm)

Zutaten Boden:
100 g gem. Mandeln
50 g Dattelmus (ich mache immer gleich mehr davon, einfach Datteln in beliebiger Menge mit der Küchenmaschine zu einem musigen Klumpen mixen und in einem Glas bis zur weiteren Verwendung aufbewahren)
1/2 reife Banane

Zubereitung Boden:
Die Banane in kleine Stückchen schneiden und alle drei Zutaten zu einem Teig verkneten.

Einen Tortenring auf 18 cm einstellen und auf einen Teller stellen. Gem. Mandeln hineinstreuen, damit der Teig später nicht zu stark anklebt.

Den Teig hineindrücken und 1 cm Rand formen.

Erdbeeren waschen, entstielen und ggf. auseinander schneiden.

Zutaten Creme:
100 g Wasser
5 Datteln
100 g Cashewkerne
1 Msp. Vanille
1 EL weiches Kokosöl

Zubereitung Creme:
Wasser mit den Datteln im Vitamix fein pürieren, die anderen Zutaten zugeben und zu einer glatten Creme pürieren.


Creme auf den Toretenboden schütten und die Erdbeeren hinein drücken. Torte kühlen.







Sonntag, 18. Mai 2014

Rohvegane Pizza


Leckere, rohvegane Pizza kann man aus zuvor hergestellten Pizzaböden und Scheibenkäse superschnell herstellen, deshalb sollte man diese Pizzaböden, den Käse und Pesto immer für eine schnelle Pizza vorrätig haben. Dann gibt´s Premium-Fastfood


Zutaten für die rohvegane Pizza:

Pizzaböden:
http://vegangeniessen.blogspot.de/2014/05/pizzaboden-rohvegan.html


Scheibenkäse:

http://vegangeniessen.blogspot.de/2014/05/alles-kase.html


Pesto aus Basilikum, Mandeln, Knoblauch, Salz, Olivenöl - schnell gemixt
Frische Tomaten
Rohkost-Oliven (z. B. von Mani Bläuel, Bioladen)
Paprikaschoten
Basilikum
Rucola
usw.


Zubereitung:
die Böden vorbereiten und mit Pesto bestreichen.

Mit Tomaten in Scheiben oder Stücke und Paprika in Streifen oder Stücke geschnitten belegen. Oliven und frisches Basilikum darauf geben und frischen Rucola und alles, was sonst noch lecker ist, Champignonscheiben z. B. oder gehackte Frühlingszwiebeln usw.

Scheibenkäse in Streifen schneiden und auf der Pizza verteilen oder drüber bröseln. Fertig und lecker fruchtig. Ich verzichte bewusst auf Salz im Pizzabelag, denn im Teig befindet sich schon Salz, im Pesto und im Käse ebenfalls. Die Pizzen auf dem Bild sind belegt mit:
Pesto
Tomaten
Paprika
Oliven
rohveganem "Hack" (nach J. Wignall)
"Käse"







Pizzaböden rohvegan

Zutaten:

200 g Weizen-, Dinkel-, oder andere Körner - diese über Nacht in Wasser einweichen.
Dann das Wasser abgießen und die Körner ohne Wasser 3 Tage lang keimen lassen.
Währendessen täglich 2 x gut spülen.


5 EL Leinsamen, fein gemahlen

1/2 TL Salz

Je 2 Tomaten und Möhren



Zubereitung:

Die gekeimten Körner in einen Mixer geben, dazu Tomaten, Möhren und das Salz.

Alles nicht zu breiig mixen und kleine runde Fladen auf Dörrfolien 1 cm dick aufstreichen (4 pro Dörrfolie).

Auf der Folie dörren, nach einigen Stunden auf ein Dörrgitter stürzen und die Folie abziehen. Fertig dörren, bis sie die gewünschte Konsistenz haben.

Sie halten sich im Kühlschrank gut 2 Wochen.

Während des Trocknens - bereits einmal umgedreht....



 (Notiz an mich: Nächstes Mal die Pizzaböden nicht so arg trocknen, sind mir etwas zu hart geworden. Da ich allerdings marinierte Sprossen mit auf dem Teller hatte und die Marinade die Pizzaböden wieder etwas aufgeweicht hat, war es alles in allem dann doch gut) 

Alles KÄSE!!

Es gibt ja tolle rohvegane Käserezepte, meist aus Cashewkernen. Aber diese brauchen immer ein Ferment wie Rejuvelac (es geht auch käuflicher Brottrunk) und ein probiotisches Pulver, das bestellt werden muss und das ziemlich teuer ist.

Ich habe einen genialen Scheibenkäse aus Sonnenblumenkernen und Cashewkernen hergestellt, der ohne diese Spezialzutaten auskommt.


R E Z E P T   R O H V E G A N E R   S C H E I B E N K Ä S E

150 g Sonnenblumenkerne
150 g Cashewkernen
2 Knoblauchzehen
2 EL Hefeflocken
1/2 TL Salz
1 El Shiro Miso
1/2 TL Kurkuma
1 EK Apfelessig
50 g Wasser

Die Zutaten fein mixen, evtl. noch Wasser hinzugeben, die Masse sollte so fest wie möglich sein.
Abschmecken.

Auf eine Dörrfolie 1/2 cm dick aufstreichen und dörren. Nach etwa 5 Stunden ein Dörrgitter auflegen, umdrehen, die Platte von der Dörrfolie lösen. Evtl. mit einem Messer nachhelfen, die Oberfläche wieder schön glätten und auf dem Dörrgitter fertig dörren, bis der Käse so trocken ist, dass man ihn in Scheiben schneiden kann.

Er eignet sich sehr gut für eine roh-vegane Pizza oder in einen Salat hinein gebröselt und hält sich sehr gut im Kühlschrank mehrere Wochen.

Während des Trocknens - bereits einmal umgedreht....


Rohveganer Scheibenkäse - extrem lecker und man braucht nicht tagelang mit Rejuvelac und sündhaft teurem, probiotischen Pulver rumtun..... 





Freitag, 16. Mai 2014

Tomatenaufstrich

100 g Cashewkerne
5 große Basilikum-Blätter
5 schwarze Kalamata-Oliven (gibt es z. B. im Bioladen in Rohkostqualität von Mani Bläuel)
1/2 TL Salz
1 Tomate
50 g Wasser
4 sonnengetrocknete Tomaten

Alles im Hochleistungsmixer mixen - kühl stellen.

Auf dem Foto: Der Aufstrich auf einem Rohkostbrot.



Dienstag, 29. April 2014

Rohvegan - ein Experiment 7. Woche 29.04.2014 - Resümee

29.04.2014 10:53 h
Auch heute habe ich noch nicht gefrühstückt. Das wird wohl nie mehr anders werden, Frühstück gibt´s bei mir eben gegen Mittag, es bekommt mir eh besser.

Ich habe sechs Wochen rohvegan gelebt.
Ich werde es bis auf Weiteres beibehalten. Weil es mir gut tut.
Ich werde auch weiter lernen, da ich ja irgendwann auch rohvegane Kochkurse geben will mit 

http://veganwerkstatt.de/

Vielleicht mach ich mal Raw till 4, es lässt sich mit den Ernährungsgewohnheiten meines Mannes besser vereinbaren. Denn es nervt schon, am Abend zwei verschiedene Sachen zubereiten zu müssen.

Ich verstehe jetzt etwas besser die Menschen, die vegan essen wollen aber für den/die Partner/in noch mit Fleisch kochen. Man macht alles dopelt!

Vorläufig behalte ich die Rohkost für mich aber noch komplett bei. Vielleicht kann ich ja den Roli immer mehr von Roh überzeugen.

Schade, ich hab gar kein Abschlussfoto. 

Wenn ich künftig etwas rohveganes "erfinde", werde ich unter dem neuen Label "Rohvegan" Rezepte und Bilder bloggen.

In diesem Sinne. "GO RAW NOW"

https://www.youtube.com/watch?v=I53ta1G3NKg

Markus Rothkranz ist schon so ein Vogel..... 





Montag, 21. April 2014

Claudia Renner "ROHVEGAN Mein 4-Wochen-Selbstversuch"

Vom Compassion-Media-Verlag bekam ich dieses Buch mit einer Rezensionsbitte zur Verfügung gestellt.

Nach inzwischen selbst fünf Wochen rohvegan werde ich mich dran machen, das Buch zu beurteilen.

Was als erstes auffällt, ist das äußere Erscheinungsbild des Buches. Eine gut gefüllte Gemüsekiste sowie Claudias typisches, und ja auch zum "Markenzeichen" gewordenes Schaf, das man von ihrem Blog "http://claudigoesvegan.blogspot.de/" kennt, zieren den Titel. Name und Untertitel in einer Art Handschriftdruck in weiß passen gut zur "naiven" Umschlaggestaltung mit Schäfchen, Blümchen und Schmetterling.

Der "Gemüsekistenlook" geht auch im Inneren des Buches weiter. Auch die Gerichte werden dem Leser wieder im Handschriftdruck, diesmal in rosa, angekündigt.

Erst auf den Seiten 6 und 7 erfährt man - möglicherweise etwas irritiert - dass das Buch wohl zusammen mit einer Co-Autorin (Sonja Reifenhäuser) verfasst wurde, die möglicherweise das Kapitel 4 des Buches geschrieben hat. Genau ist es leider nicht auszumachen, welche Teile der Kapitel 2-4 von ihr und welche noch von Claudia stammen.

Nachdem man Marsili Cronbergs lobendes Vorwort, Inhaltsangabe, Claudias Einleitung und die lehrreichen und wichtigen Kapitel 2-5 abgehakt hat, kann man endlich ab Kapitel 6 in rohveganen Rezepten schwelgen.

Hilfreich sind Icons wie "Sanduhr", "Besteck" und "Apfel". Sie geben auf einen Blick Aufschluss über Zeitaufwand, Schwierigkeitsgrad und die Zutaten, bei denen man ggf. darauf achten sollte, ob sie rohköstlich sind oder nicht.
Zudem ist dankenswerterweise bei jedem Gericht angegeben, welche Küchengeräte man für die Zubereitung benötigt.

Die präsentierten Gerichte sind fast alle für einen Rohkost-Anfänger geeignet, da alles aus relativ "normalen" Zutaten hergestellt wird und in der Regel Mixer oder Küchenmaschine, Gemüsehobel und Pürierstab zur Zubereitung ausreichen.

Für sehr wenige Gerichte wird ein Hochleistungsmixer oder ein Dörrgerät benötigt, was dem Anfänger jedenfalls entgegen kommt.

Es beginnt unvermeidbar mit grünen und Obstsmoothies, die mit farbenfrohen Fotos in ein hübsches Licht gerückt werden, gefolgt von Aufstrichen und Dressings, für die es ebenfalls zu jedem Rezept ein Foto gibt. 

So wenig das Buch an sich auf der Hochglanzschiene fährt, so wenig sind auch die darin präsentierten Gerichte foodstylistische Meisterwerke. Klar ist, dass damit auch der Fotografierkunst Grenzen gesetzt sind. Hier ist weniger mehr. Der Leser kann sich vertiefen in die Rezepte und erfreuen an Abbildungen äußerst liebevoll angerichteter Speisen, bei deren Anblick man sich denken mag "Warum bin ich eigentlich noch kein Rohköstler"?

Ungewohnt aber sehr sympathisch wirkt auf den Leser die Verwendung der direkten Ansprache bei den Zubereitungsanweisungen. Claudias Tips aus der Praxis können beim "nachkochen" hilfreich sein.

Vorspeisen, die durchaus auch Hauptgerichte sein können, folgen viele Rezepte für Nudelgerichte mit verschiedenen Soßen, bevor uns Claudia auf 26 Seiten eine Reihe bunter und abwechslungsreicher Hauptgerichte vorstellt, bei deren Anblick man sich auch als Nicht-Rohköstler gerne einmal zur Rohkost verführen lassen möchte.

Desserts, vorwiegend aus Obst, Nüssen und Schokolade, ziehen die Schleckermäuler unter den Lesern in ihren Bann und man meint, dass es das doch jetzt gewesen sein müsste. Weit gefehlt, Claudia hat noch ein paar Zugaben in Form von Pesto, Bro(h)t, Burger, Chips, Kräcker, Ketchup und verschiedenen Nussmilch-Spezialitäten auf Lager. 

Außerdem erfahren wir in einem persönlichen Rückblick, wie Claudia selbst ihre ersten vier Rohkostwochen erlebt hat, wie ihr Umfeld regaierte und ob sie weiter rohköstlich lebt.

Hinweise zu Blogs, Webseiten, Rohkostversänden, Onlineshops, Buch- und DVD-Tips, sowie Claudias persönliche Danksagung an ihre Weggefährten schließen das Buch ab.

Fazit: Super für den Anfänger, hübsch und liebvoll gestaltet.

Minus (womit die Autorin(nen) aber 100% gar nichts zu tun haben!): Das Buch löst sich nach mehrmaligem in-die-Hand-nehmen unglücklicherweise komplett auf. Das ist leider keine große Handwerkskunst!




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Claudia Renner
ROHVEGAN Mein 4-Wochen-Selbstversuch

erschienen im Compassion Media Verlag
www.compassionmedia.org
ISBN 978-3-9814621-6-6
13,-- €

Rohvegan - ein Experiment 6. Woche 21.04. -27.04.2014

21.04.2014 14:06 h
6. Woche. Ich sehe mich so von außen an und bin erstaunt, dass ich das so durchziehe und dabei froh bin. Tatsächlich froh. Leicht irgendwie. Ich denke zwar ach, ich freu mich wenn ich mal wieder selbst gebackenes Brot, selbst gemachte Seitanwurst mit Senf und Gurke essen "darf" - aber das ist kurz und schnell weg, angesichts der vielen, rohveganen Sachen, die ich alle noch NICHT kenne.

Zucchini-Chips mit Käsesoße sind im Dörrautomat. Ich möchte heute Abend etwas zum Knabbern haben. 

In der Schüssel: Gehobelte Zucchinischeiben, vermischt mit einer Soße aus Cashews und Gewürzen. Ich habe ein anders Rezept von Judita Wignall als Inspiration genommen.

Eine große Handvon Cashews habe ich mit etwas Wasser, 3 EL Zitronensaft, 3 EL Hefeflocken, 1 TL edelsüßen Paprika, 1/2 TL Salz ganz fein gemixt und die Zucchinischeiben mit 2-3 EL von der sehr dicken Soße gut vermischt (siehe Schüsselinhalt).
Die "Käsesoße" war so viel, dass ich noch ein kleines Glas davon abfüllen konnte. Das dickt im Kühlschrank jetzt noch ein, weil die Cashews nicht eingeweicht waren und gibt einen wunderbaren Aufstrich.



Die Scheiben liegen jetzt schön nebeneinander auf Paraflexx-Folien und trocknen hoffentlich bis zum Abend so, dass sie knuspern. 

22.04.2014 19:12 h
Da war am gestrigen Abend nicht wirklich was mit Knuspern, wir hatten zum einen keine Zeit, weil wir uns nach der Montagsdemo mit der March-against-Monsanto - Orgagruppe getroffen haben.
Zum anderen waren die Chips auch spät in der Nacht noch nicht knusprig.
Also habe ich den Dörrautomat ausgestellt um heute noch weitere Sachen zuzubereiten und dann alles zusammen weiter zu trocknen.

Also waren dann folgende Leckereien im "Ofen":
Zwei Bleche Zucchinichips, ein Blech Zwiebelringe (aus J. Wignalls Buch), wieder drei Folien voll mit Brot aus sage und schreibe 11 verschiedenen Sorten Gemüse, insgesamt ein Kilo, und fünf weiteren Zutaten.





Der Teig hatte im nassen Zustand ein Gewicht von 1,5 kg. Ich werde das Brot, wenn es fertig ist wiegen, um zu sehen, wieviel Wasser rausgetrocknet wurde.

Nachtrag 25.04.2014 23:59 h
Das ganze Bro(h)t hatte, nachdem es getrocknet war, kaum mehr 900 g.
Es wurden also mind. 600 g Flüssigkeit heraus getrocknet.

Unten habe ich nochmal zwei Bleche mit Maistortillas drin, die schmecken wirklich hervorragend.



Zwiebelringe und Zucchinichips fertig:



T O M A T E N K E T C H U P   ! ! ! 

Dieses so einfache wie geniale Rezept möchte ich nicht verlieren, das ist nämlich ganz toll, sowohl zu Wedges als auch als Creme - statt Guacamole - in den Maistortillas.

3 mittelgroße Tomaten, 3 sonnengetrocknete Tomaten, 1/2 TL Salz, 1 EL Reissirups, 2 EL Apfelessig und eine Prise Pfeffer cremig mixen - fertig - lecker!!

23.04.2014 14:31 h
Heute hatte ich doch tatsächlich schon vor 10:00 Uhr Frühstück.
Und diesmal auch ganz was anderes.

Ich habe gestern bewusst nichts eingeweicht, weil ich mir für das heutige Frühstück etwas Kreativität gewünscht habe.

Ich hatte noch eine Tasse voll, mehrere Tage eingeweichten, Buchweizen im Kühlschrank.
Das kann man machen, Getreide mehrere Tage eingeweicht aufbewahren.
Man muss nur täglich durchspülen und das Wasser wechseln.

Ich habe also einen Apfel geraspelt, eine sehr reife Banane in Scheiben geschnitten, eine Mango in Stücke und das mit dem gespülten und abgetropften Buchweizen gemischt.
Eine weitere sehr reife Banane habe ich fein zerdrückt, mit etwas Limettensaft vermischt und diese Soße über das ganze Obst und den Buchweizen gegeben.
Ich habe das Obst mit dieser Marinade durchgemischt und oben noch ein paar Nüsse, Rosinen und geschälte Hanfsaat drübergestreut.



Jetzt habe ich noch einen grünen Smoothie aus, vom Salat machen übrig gebliebenen, schon etwas welken Kopfsalat-Außenblättern, Radieschengrün, 2 sehr reifen Bananen, 1/2 Zitrone und 5 Eiswürfeln.

23.04.2014 23:17 h
Heute Abend großer Salat mit ALLEM und einem gigantischen Shiro-Miso-Balsamico-Dressing.
Und: Meine Internetseite ist heute um 22:15 h freigeschaltet worden.
http://www.veganwerkstatt.de/

25.04.2014 10:04 h
Wieder habe ich einen Tag komplett unterschlagen.
War aber auch nicht spektakulär und ich hatte viel auswärts zu tun. Am Abend noch Politik, da kommt man zuhause nicht zu viel.
Ich hatte morgens mein Kraft-Muesli wie immer, später einen Salat mit viel Babyspinat, Tomaten, Möhren, Gurken und einem Miso-Balsamico-Dressing.
Zwischendurch einen grünen Smoothie und am Abend gefüllte Maistortillas.

Jetzt ist es kurz nach Zehn und ich habe - wie könnte es auch anders sein - noch nicht gefrühstückt. Dafür schon viel gearbeitet.

Aber daraus wird dann später mein heutiges Frühstück:



Ich habe auch heute schon geerntet - Rucola, formerly known as Rauke - der wuchert in meinem Garten:



Ein paar Minuten und ein paar Handgriffe später war dann das daraus geworden:



Denkbar einfach so ein rohes Pesto herzustellen:
Je 80 g Rucola, Olivenöl, Kürbiskerne, 1/2 TL Meersalz, 1 Knoblauchzehe, 1 EL Zitronensaft, optional 1 EL Hefeflocken mixen, abfüllen, fertig!

Es ist streichfest, so wollte ich es auch. Als Aufstrich für Bro(h)t.
Aber man kann es noch durch Zugabe von Öl flüssiger machen, wenn man es z. B. mit Zucchinispaghetti vermischen möchte. 
Viell. auch einen Klecks von dem Pesto mit etwas Wasser flüssiger rührer und dann unter die Spaghetti mischen, dann ist es nicht ganz so fettig.

Der Excalibur hat heute früh auch schon Arbeit bekommen. Ich habe rohes Hack hergestellt. Das ist der Renner! Ich liebe rohes Hack! Judita Wignall hat uns da ein tolles Rezept in ihrem Buch "Going Raw" beschert, das ich jetzt nach Herzenslust abwandle.

Hier das Hack ausgestrichen zum Trocknen auf einem Dörrblech:



Gleichzeitig sind noch Schokotaler drin:



Die Schokotaler sind vom Rezept aus der 2. Woche, vom 25.03.2014. Man muss ja nicht immer das Rad wieder neu erfinden.
Ich habe gelesen, dass man so arg würzig-Pikante Sachen wie Hack und fruchtig-süße Speisen wie Schokokekse nicht zusammen trocknen soll, da das Aroma vom Pikanten auf das Süße übergehen könnte.
Ich habe davon gar nichts bemerkt und dörre alles Queerbeet zusammen!

Im Excalibur befinden sich zudem unten drin drei Gläser mit eingeweichtem (v. l. n. r.) Wildreis, Buchweizen, Kamut. Da im Wasser in der Wärme quillt alles wunderbar auf und ich kann ab morgen davon essen.



25.04.2014 13:16 h
Bro(h)tzeit:



26.04.2014 19:22 h
Gestern Abend Salat mit Allem und einem Miso-Balsamico Bianco - Dressing. Sehr lecker. Gerade auch wieder einen Salat mit gekeimten Kamut. Der ist unglaublich weich und so wunderbar zu genießen!



Dem Roland habe ich heute früh das Pesto angeboten und es hat ihm sehr gut geschmeckt.

27.04.2014 14:46 h
Ich habe heute ein Kürbiskern-Zucchini - Pesto gemacht.
Je 100 g Kürbiskerne und Zucchini, 1 große Knoblauchzehe oder optional weniger, wenn´s nicht so helftig knofeln soll, 1/2 TL Salz, 50 g Wasser - kräftig mixen. Ergibt ein streichfähiges Pesto für´s Bro(h)t. 

Zum Abschluss der 6. Woche habe ich ein super Spaghetti-Gericht kreiert.



Ich habe aus zwei mittelgroßen Tomaten eine Art Sugo hergestellt:
Die Tomaten klein würfeln und nur mit je 1 EL klein gehacktem Basilikum und Petersilie und etwas schwarzem Pfeffer würzen.

Dann zwei EL von dem obigen Zucchini-Kürbis-Pesto mit etwas Wasser ein bisschen verdünnen, dass es schon dick-soßig ist aber nicht mehr so pastig wie im Glas. Noch wenig nachsalzen.

Eine rohe Zucchini mit dem Spirali zu Spaghetti verabreiten und das Pesto darauf verteilen.
Gut durchmischen, dass alle "Nudeln" mit Pesto überzogen sind.

Spaghetti auf einem Teller anrichten und den Tomatensugo darüber geben. Man kann noch aus Mandeln, Salz und Hefeflocken Mandelparmesan herstellen (einfach die drei Zutaten in einem kleinen Mixer, Moulinette o. Ä., zerkleinern) und etwas davon über den Sugo streuen.





Montag, 14. April 2014

Rohvegan - ein Experiment 5. Woche 14.04. -20.04.2014

14.04.2014 11:15 h
5. Woche beginnt und ich mache motiviert weiter.
Gestern Abend hatte ich einen großen Salat mit allem. Tomaten, Gurken, Champignons, Karotten, Rucola, Petersilie, Schnittlauch. Mit einem Zitronen-Sahne-Dressing.
Die Sahne habe ich mir auf Vorrat aus Cashews und Wasser gemixt und in einem Schraubglas im Kühlschrank gelagert.

Frühstück war zu spät und auch sonst wie immer. Gerade hatten wir noch je ein halbes Glas frischen Karottensaft und Rote Bete Saft. So ein Entsafter ist praktisch, den Trester verarbeitet ich gleich zu Bro(h)t.

Bro(h)t aus Trester, Leinsamen und Buchweizen mit Salz und frischem Oregano gewürzt entsteht.




Dann habe ich für Abends noch das rohe Hack aus Judita Wignalls Buch gemacht. Im Dörrgerät sind jetzt oben das Bro(h)t und unten das Hack.





14.04.2014 20:55 h

Nachmittags einen großen grünen Smoothie aus Spinat und Bananen und am Abend habe ich das inzwischen fertige Hack verarbeitet zur Bolognese-Soße. Ein wirklich empfehlenswertes Rezept aus Judita Wignalls Buch.








Die roten Cräcker aus u. A. dem Rote Bete Trester finde ich hübsch und sie schmecken auch gut.








15.04.2014 18:45 h
Frühstück war wie immer.

Gestern habe ich noch Quinoa und Wildreis eingeweicht. Nach Judita Wignall soll man beides, wenn es lange genug und am Besten noch im Dörrgerät eingeweicht ist, ohne Kochen essen können.
Beim Quinoa hab ich mir das ja vorstellen können, aber beim Wildreis nicht so recht.

Später habe ich noch Paprikawraps gemacht. Auch nach Wignalls Buch.

Das mit dem Wildreis und dem Quinoa stimmt. Man glaubt es kaum. Juchuuuh! Ich kann jetzt auch Reis essen!

Zum Abend gab es dann auch Paprikawraps, gefüllt mit:
Tomaten, Eissalat, Gurke, Champignons, alles in Streifen geschnitten, darunter gemischt etwas Quinoa und Wildreis, gewürzt mit Basilikum und leicht mariniert mit Meersalz, Pfeffer und wenig Balsamico bianco.
Ich habe eine Creme aus Avocado, Salz und Zitrone dazu gemacht und sie vor dem einrollen auf die Füllung gegeben.









16.04.2014 20:30 h
Nach einem üblichen Frühstück und später einem großen Spinat-Löwenzahn-Bananen-Smoothie habe ich mir für Abends etwas bewusst nicht ganz Rohes gemacht.
Schon länger träume ich von meinen geliebten Sommerrollen mit Erdnusssoße.

Hier sind sie:


Ich habe die überbrühten Glasnudeln weggelassen und statt dessen wenigstens rohen, zwei Tage eingeweichten Wildreis genommen. Die Reisblätter sind nicht roh, die Erdnüsse  in der Erdnussoße auch nicht. Und der Räuchertofu, den ich noch schön kross gebraten habe, ist natürlich auch alles andere als roh. Aber diese Sommerrollen erlaube ich mir. Und zwar JETZT!

19.04.2014 14:21 h
Ich habe drei Tage nicht gebloggt.
War nicht nötig, es ist inzwischen alles so normal geworden. Rohvegan ist nach fast 5 Wochen normal geworden. 
Es ist nicht mehr so spektakulär. 
Frühstück immer fast gleich.
Ansonsten hatte ich Bananenwraps, Salat, frisches Obst aus der Hand.



Aber Moment, gestern hatte ich ein spektakuläres Frühstück:



Schichten von unten:
Apfel, eingefärbt mit einem kleinen Stückchen roter Bete und Gojibeeren drin + 1/2 gestr. TL Flohsamenschalen.
Cashewkern-Gurke, gesüßt mit Reissirup + 1/2 gestr. TL Flohsamenschalen.
Orangensaft-Chia-Pudding, gesüßt mit Reissirup.
Haferflocken-Aprikosen-Brei.
Topping Bananenscheiben und Gojibeeren.

Am Donnerstag war Kochkurs, ich habe natürlich abgeschmeckt aber nichts gegessen. Nur die Rohkosttorte und die rohen Pralinen habe ich probiert.



Ich arbeite viel und habe momentan nicht die Zeit, so viel Gourmet-Küche zu machen. Darum gibt es auch nichts zu präsentieren im Moment.
Ich habe Mangos preiswert im Bioladen bekommen, also habe ich drei Bleche gedörrt.
Doch es gibt auch Neuigkeiten.
Ich mache uns Gemüsesäfte. Zum Beispiel aus Karotten und Roten Beten. Ich wasche die Gemüse nur wirklich gut und schneide sonst nichts weg. Schäle auch nicht.
Ich habe mir aus meinem Haus in Niederbayern den dort auf dem Dachboden lagernden Entsafter geholt. Das war eine gute Entscheidung, der gammelt da oben sowieso schon 10 Jahre vor sich hin.




Mit ihm kann man nur Obst oder Gemüse entsaften, denn er reibt und matscht die zu entsaftenden Früchte superfein und trennt die Masse durch Zentrifugalkraft in Saft und Trester.
Zum Gräser entsaften z. B. benötigt man einen Wellenentsafter.
Aber Grün packe ich ohnehin in den Smoothie und den kriegt der Vitamix superfein.
Diese schnellen Entsafter, wie meiner einer ist, sind nicht so gut, langsam drehende Entsafter sind schonender. 
Aber ich hab jetzt den und verwende ihn auch, lieber so einen als gar keinen Saft. Und wenn mal was Ratzfatz geht ist es auch mal gut.

Entsafter-Test:
http://entsafter-test.de/

19.04.2014 20:52 h
Ich habe Abendessen gemacht. Heute früh habe ich schon Buchweizen mit Wasser zum Quellen in den Dörrapparat gestellt.
Der Buchweizen quillt auf und wird - na ja, ziemlich kernig. Man kann ihn aber gut so essen, muss nur ein bisschen kauen.
Dazu habe ich mir eine Tomaten-Champignonsoße gemacht.
1 große Fleischtomate mit 3 sonnengetrockneten Tomaten, etwas Salz, Pfeffer, je 1/2 TL Baslikikum und Oregano getrocknet, 1 EL Limettensaft, 1 EL Reissirup und 1 EL Olivenöl pürieren.
4 große Champignons würfeln und unter die Soße rühren. Die Soße in eine Schale füllen und ein paar Stunden zum Buchweizen in den Dörrapparat stellen. Ich hatte bereits Mangoscheiben, Tacos und Roh-Hack im Dörrautomat und habe die Schüsseln mit dem Buchweizen und der Soße einfach dazugestellt.




20.04.2014 18:39 h
Nach Frischkorn-Obst-usw. am Morgen und einem großen roten Mangold-Smoothie am Nachmittag hatte ich gerade einen absolut phantastischen, mexikanischen Teller.
Die Mais-tortillas nach Judita Wignall habe ich ja gestern schon gemacht und das mexikanische Roh-Hack ebenfalls.
Heute musste ich die Maistortillas dann nur noch füllen.......


.......mit dem Hack und ausserdem kamen noch Tomaten hinein und eine Guacamole.



3 Stück plus Salat.....wahnsinnig lecker!! Und das Tollste daran: Ich habe noch Maistortillas und Hack im Kühlschrank. Tomaten, Avocado und Salatzutaten sowieso. Ich glaub, das gibt es morgen nochmal.



Montag, 7. April 2014

Rohvegan - ein Experiment 4. Woche 07.04.-13.04.2014

07.04.2014 11:03 h
Ich weiß jetzt dass ich´s kann. Zumindest eine Weile. Wenn ich auch definitiv nicht SO rohvegan bleiben werde wie jetzt. Aber ich werde künftig weiter gezielt rohe Tage oder Zeiten einbauen.

Aber jetzt mache ich erst mal mein - ich weiß nicht - 90%, 95% (??) rohvegan weiter, vielleicht nur noch diese Woche, vielleicht länger.....

Frühstück. Natürlich mal wieder viel zu spät, nämlich genau JETZT (11:06 h).

Mit Haferflocken, Chiagel, Trockenmango und Rosinen, Baobab, Banane, Birne und Granatapfelkernen.





07.04.2014 13:36 h
Frisch und sauer - darauf habe ich jetzt Lust. Und drum gibt´s das jetzt:
Karotten, Cahmpignons, Gurke, Tomate, Radieschen, Avocado mit einem Zitronen-Dressing ohne Öl, das ist in der Avocado schon drin. Petersilie und Schnittlauch kommen auch noch dazu.




07.04.2014 15:59 h
Grün am Nchmittag - aus einem halben Blattsalat, viel Löwenzahn, 1/2 Zitrone, 2 Bananen




07.04.2014 22:01 h
SO!! Ich habe im Kino (Alphabet - ANSCHAUEN!!! - grandioser Film von Erwin Wagenhofer!!!) POPCORN gegessen! Aber morgen geht es rohvegan weiter.


08.04.2014 9:37 h
Meine große Schüssel Frühstück rettet mir immer wieder den Tag.
Zusammenstellung ähnlich wie gestern.




08.04.2014 13:18 h
Ich habe einen Durchhänger. Ich bin Phantasielos. Ich weiß nicht, was ich essen soll. Ich habe auch Lust auf nix.
Ich habe mir Videos angeschaut von Silke Leopold, die find ich sympathisch. Aber es springt nichts über.
Ich habe Kopfschmerzen so wie öfters die vergangenen Tage. Kenne ich außerhalb dieser Rohphase sonst gar nicht, niemals.

Ich vermute, ich nehme zu viele der Kalorien am Tag über Fett auf. Viel Öl, Nüsse und Saaten, Leinsamen, Chia und weiß nicht genau, wie ich es angehen soll.

Außerdem schiebe ich einiges vor mir her, was mich bremst und lustlos macht. Ich könnte arbeiten aber habe vom Finanzamt noch keine Steuernummer bekommen.....grrrr.....Ok, da kann ich nichts dafür, blockieren tut´s trotzdem. Außerdem soll ich eine Erbschaftssteuererklärung machen, dafür bin ich verantwortlich, aber das freut mich sowas von überhaupt nicht, kann sich wohl jeder vorstellen. Alles doof.

Genug geheult. Denn es ist trotzdem nicht geklärt, was ich jetzt zu Mittag essen soll. Ich habe viel da aber keinen Plan und zu nichts Lust. Das ist das Komische. Geht mir sonst eigentlich nicht so. Bäh!

08.04.2014 14:48 h
Mittagessen muss ja sein und ich hab mir was gemacht, mit dem ich wieder ein bisschen versöhnt bin. Suppe, schön sämig und schön warm.
Fenchel, Sellerie, Avocado, Salz, Pfeffer, Wasser, als Einlage gehackte Tomate und gequollenen Buchweizen.



Nachtisch Mango und Banane.



09.04.2014 09:47 h
Frühstück VOR 10!! Reife Leistung! Weitgehend das gleiche wie immer. In den letzten Tagen habe ich wichtige Zugaben im Frühstücksbrei vernachlässigt. Heute sind wieder dabei: Sesam, geschroteter Leinsamen und verschiedene Nüsse klein gehackt. 

Ich trinke zu wenig. Lange habe ich ein Trinktagebuch geführt. Irgendwann hab ich aus Bequemlichkeit wieder aufgehört. Und prompt wieder zu wenig getrunken.
Ich weiß, das es mir mit genug Waser besser geht. Ich trinke es trotzdem nicht.

Gut, also wieder angefangen mit Trinktagebuch. Einen Liter hab ich heute schon.

Diese Woche sind wir noch beim Freisinger Veganstammtisch und hier bei unserem Ingolstädter Stammtisch. In Locations, wo man sehr lecker vegan essen kann. Ich werde mich an frisch gepressten O-Saft halten und nichts essen. Das finde ich etwas schade. Und schon allein das ist ein klarer Grund für mich, sicher nicht Rohvegan zu bleiben. 
Rohvegane Tage oder Zeiten - schön und gut. Dann kann man VOR solchen Abenden roh sein und später in Gesellschaft ein schönes veganes Essen genießen. Das stelle ich mir praktizierbar vor. 

09.04.2014 12:4 h
DAS ist ja mal eine feine Sache!

http://healthybodynow.net/regrow/


09.04.2014 15:10 h
Zweites Frühstück war ein Smoothie aus 1/2 Kopfsalat, 2 Bananen und ein paar Eiswürfeln.
Jetzt Salat aus Tomate, Bleichsellerie, Karotte, Radieschen, Rucola, Petersilie, Schnittlauch und gekeimtem Buchweizen mit einem Dressing aus Apfelessig, kaum Salz, Agavendicksaft und wenig Leinöl.





Ich brauche noch was DAZU....nicht nur Obst, Obst, Obst, Gemüse, Gemüse und Blätter. Da hab ich mir nochmal Buchweizen gekeimt. Das ist kernig, das war gut im Salat.

10.04.2014 08:33 h
Gestern hatten wir einen wirklich sehr schönen Abend beim Freisinger Veganstammtisch. Und ich hatte sehr inspirierende und motivierende Begegnungen mit zwei jahrelangen Rohveganern. 
Ich weiß jetzt, dass ich unbedingt 6 Wochen erstmal machen muss, bevor sich der Körper richtig auf das rohvegan eingestellt hat. Und ich werde auch nicht abbrechen. Ich habe viel Neues erfahren, das ich jetzt Stück für Stück umsetzen kann. Mir wurden auch Bücher von Judita Wignall zur rohköstlichen Ernährung empfohlen. Ihr erstes, "Going Raw", habe ich mir bestellt und bin sehr gespannt drauf.

10.04.2014 09:57 h
Casa el Morisco - Rohkostkurswoche in Andalusien - ein Traum!! *träum*
http://www.glowinggourmet.com/de/

Ok....zurück in die Realität.....mein Frühstück ist heute zwar ähnlich wie immer, aber nicht ganz so lieblos wie in den letzten Tagen.
3 EL Haferflocken mit Wasser
Chiagel aus 1 EL Chiasaat + 7 EL Wasser
1 1/2 EL gekeimter Emmer
1 TL Baobab-Pulver
Rosinen und Gojibeeren, gestern eingeweicht und mit dem Einweichwasser verwendet
3 klein geschnittene, nicht eingeweichte Datteln
2 kleine Bananen
2 EL gehackte Walnüsse
1 EL Sesam
Gekeimtes Getreide macht sich gut, ist was "zum Beissen", sehr lecker und kernig!



10.04.2014 14:00 h
Ich habe für Abends eine Pizza gemacht. Bzw. ich habe damit angefangen.
Zur Zeit ist schon der Boden im Dörrautomat. Zusammen mit 4 Bananenwraps.

Für einen Boden habe ich eine Möhre, ca. 70g, mit 100g gekeimtem Emmer (man kann auch anderes Getreide verwenden) im Vitamix zu einem nicht zu feinen Brei gemixt.
Dann rund auf eine Dörrfolie aufgetragen, jetzt dörrt er im Excalibur. 

Für den Belag:
150 g Tomate und 4 Champignons würfeln. Eine kleine Knoblauchzehe durchpressen, ein kleines Stück Bleichsellerie sehr klein hacken, Petersilie, Thymian, Oregano fein hacken (gehackt 1 EL).
Alles mischen und in ein Glas füllen. Gut zusammen drücken und verschließen.

Vom Cashewkäse, den ich letzte Woche gemacht habe, habe ich 50g zerbröselt und mit etwas Kräutersalz gewürzt.................

10.04.2014 16:12 h
Der Pizzaboden wurde jetzt ca. 2 Std. gedörrt, zwischendurch einmal umgedreht. 
Gemüse draufgehäuft.....




.......verteilt und oben den Käse draufgebröselt. Jetzt kommt das Werk nochmal 1-2 Stunden in den Dörrautomat.



Ich habe einen Aufstrich gezaubert:
3 Hände voll Sonnenblumenkerne
1 große Tomate
1/2 TL Salz
ein paar Umdrehungen Pfeffermühle
1/2 TL getrocknetes Basilikum
Saft von 1/2 Zitrone
Alles im Vitamix zu einer feinen Paste schreddern und noch ein paar kleingehackte Petersilienstängel so untermischen (nicht mehr mixen!).
In einem Glas im Kühlschrank aufbewahren.
Ich denke mir gerade, dass man das auch statt des Cashewkäses als Topping für die Pizza nehmen kann.




10.04.2014 17:33 h
Gerade verdrückt:


Ich hab´s, wie man sieht, noch mit Rucola getoppt, frisch aus dem Garten und muss sagen, sehr, sehr lecker, hätt ich nicht gedacht.


11.04.2014 10:22 h
Halb Elf - Frühstückszeit! Große Schüssel Frischkorn-Haferflocken-Chia-Früchte-Trockenfrüchte-Nüsse-Leinsamen-Sesam-Gedöns.
Gestern mit 37 Leuten tollen Vegan-Stammtisch gehabt. 
Freu mich heute auf´s Einkaufen für eine neue Rohkost-Woche und will meinem Mann heute mal auch nichts extra kochen, sondern ihn an rohveganer Gourmetküche teilhaben lassen. Bin mal gespannt, was er dazu sagt.

11.04.2014 21:35 h
Nachmittags-Smoothie: Möhrengrün-Löwenzahn-Bananen-Eiswürfel  -  lecker!!
Abendessen für 2 Leute: Banenwraps, Sushi und eine cremiges Dessert!

Bananenwraps:
Pro Person 2 Stück, gefüllt mir Salat aus Möhren, Champignons, Bleichsellerie und einem Orangensaft-Dressing 



Blumenkohl-Sushi:
1/2 großen Blumenkohl raspeln, mit einer Handvoll gemahlener Sonnenblumenkerne, 2 EL Wasser, dem Saft von 1/2 Zitrone und einer gepressten Knoblauchzehe mischen und mit der Hand verkneten.

1/3 weiß lassen, 1/3 mit Kurkuma gelb färben, 1/3 mit hineingeriebener roter Bete rosa färben.

Jede "Reis"portion auf jeweils ein Noriblatt aufstreichen, mit Gemüse nach Wunsch belegen, aufrollen und aufschneiden.





Dessert:
Drei Schichten - Bananenpüree, Cashew-Dattel-Schoko-Creme, Orangen-Chiapudding.





 
 
 

13.04.2014 15:46 h
Den gestrigen Tag hab ich übersprungen. Roland und ich hatten ein Frühstück aus je einer großen Schüssel Haferflocken-Chia-Brei mit allem, was ich auch sonst immer im Brei habe und sind dann gleich los um mein Büro aufzurüsten.
Nachhause gekommen sind wir mit einem Farblaserdrucker, einem neuen Laptop und einem Tablet.
Mit dem Einkauf ist es natürlich nicht getan, man muss so einen Drucker ja auch aufstellen, alle Geräte installieren, alles ins Netzwerk packen usw. usw.
Essenstechnisch waren da dann gestern tagsüber nur ein paar Bananen drin.
 
Aber Abends:
Ich hatte Zucchinispaghetti mit einer sahnigen Tomatensoße. Die Sahne ist aus Cashewkernen und Wasser gemixt. Weiters habe ich eine Tomate klein gewürfelt, mit der Cashewsahne vermischt, sparsam gesalzen und gepfeffert und noch 1/2 TL Basilikum getrocknet dazugegeben.
 
 
 
 
Frühstück heute geliebter Brei  wie immer und dazu eine Mango, so was Herrliches hab ich selten gegessen. Vollreif, cremig, zum komplett reinlegen! So stelle ich mir den kulinarischen Himmel vor!!
 
 
 

Die Tage habe ich viel in dem Buch von Judita Wignall gelesen. Das eröffnet ganz neue Perspektiven für mich. So wird das Thema Roh noch mal neu interessant für mich. Die 4. Woche ist heute abgeschlossen. Kein Gedanke momentan daran, NICHT weiter zu machen. Und mein lieber Mann wird sich auch etwas mehr mit einbeziehen lassen.