Montag, 11. Mai 2015

Frischkorngericht nach Dr. Bruker veganisiert


Es ist ja das Herzstück der Bruker-Ernährungslehre, das Frischkorngericht.


Leicht hat man es in diesen Zeiten nicht damit, wo überall Getreide verteufelt wird.

Aber man hat es nie leicht, wenn man gegen den Strom schwimmt. 

Wir sind alle so unglaublich individuell und doch ziehen Massenphänomene an.......Was die Ernährung betrifft: Low Carb, High Carb, Rohkost, Raw till 4.....Programme, an die wir uns unsicher klammern. 

Wenn uns diese jemand vorstellt, der uns sympathisch ist, fällt es leicht, uns ziemlich schnell damit zu identifizieren und sie als das einzig Wahre anzuerkennen.

Ich nehme mir die Frischkost vor, mit der Dr. Bruker (1909-2011) schon vor etwa 70 Jahren begann, Krankheiten zu heilen. Es ist eine alte Lehre, fast "altmodisch", das hat nichts Hippes und Trendiges........darum soll es mir gerade besonders recht sein.

"Lass deine Nahrung so natürlich wie möglich" - auf diesen einfachen Nenner hat es Prof. Dr. Werner Kollath (1892-1970) gebracht.Hilfreich ist in diesem Zusammenhang die Kollath-Tabelle, in der die Lebens- und Nahrungsmittel in 6 Kategorien unterteilt werden. Natürlich-mechanisch verändert-fermentativ verändert-erhitzt-konserviert-präpariert.



Die natürlichen und mechanisch veränderten und auch zum Teil die fementativ veränderten LEBENsmittel werden in den 4 Wochen ab 11.05.2015 einen großen Teil meiner Nahrung ausmachen, natürlich in der veganen Form. 


Zum Frischkorngericht:

Den Weizen, diesen hochgezüchteten, von dem ja vor allem der Mehlkern in der Nahrungsmittelindustrie benötigt wird, meide ich schon länger und weiche auf Dinkel, Emmer oder Einkorn aus.

Für das Frischkorngericht werden pro Person 3 EL geschrotetes Getreide über Nacht in Wasser eingeweicht*.
Danach mit einem geriebenen Apfel, etwas Zitronensaft und gehackten Nüssen (auch über Nacht eingeweicht*) vermischen. 
Ich gebe noch eine zerdrückte Banane dazu. Immer darauf achten, dass alles Obst, das verwendet wird, schön reif ist. Die Banane muss braune Punkte haben, sonst ist sie noch zu stärkereich und schwer verdaulich.

So sieht das dann aus:


Das Frischkorngericht steht auf der Kollath-Tabelle in der Spalte 3, da es wegen des Einweichens zu den fermentativ veränderten Lebensmitteln zählt.

* Schädliche Phytinsäure wird durch das Einweichen aus Getreide und Nüssen/Saaten entfernt. Phytin bindet z. B. Magnesium, Calzium, Eisen und Zink im Körper und die Mineralien werden ausgeschieden. Phytinsäure blockiert auch Verdauungsenzyme, die wir für die Eiweißverdauung benötigen. Also brauche wir diese Phytinsäure nicht wirklich. Deshalb eliminieren durch einweichen!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen