Montag, 24. März 2014

Rohvegan - ein Experiment 2. Woche 24.03.-30.03.2014


24.03.2014 10:46 h
Die Motivation weiter zu machen ist mit dem Beginn der 2. Woche nicht kleiner geworden - im Gegenteil. Das gestern kreierte Spaghetti-Gericht hat mich beflügelt.
Schon wieder bin ich zu spät mit dem Frühstück dran, dafür besteht es aus zwei "Gängen".

1. Gang: Supersmoothie.

Den nenne ich so weil er so gut schmeckt und weil er eine so betörende Farbe hat.

Supersmoothie.
Trotz einer übersichtlichen Zutatenliste:

Eine Handvoll Feldsalat und eine Handvoll Wurzelspinat, eine Orange, 1 EL Leinöl + 5 Eiswürfel, das war´s. Kein Superfood, kein Gewürz, kein Aufpimpen - was ich da manchmal so an Smoothies sehe! Ich staune über 10 Zutaten und mehr! 

Da halte ich es mehr mit Victoria Boutenko, die empfiehlt, eher weniger Zutaten in einem Smoothie zu verwenden.
Ich habe gelesen, sie lehnt auch Nüsse im Smoothie ab. 


Aus meinen Zutaten wurden ca. 400 ml. Später spüle ich das Glas noch mit etwas Waser, das ich natürlich trinke und nicht ins Spülbecken wegschütte!
Für´s Foto wurde er mit ein bisschen Kresse verziert.



Den nehme ich jetzt gemütlich und langsam zu mir. Ich habe gelernt, dass man einen Smoothie nicht hinunter stürzt, sondern eher so wie Suppe isst und auch kaut. Ab und zu spüre ich etwas sandig zwischen den Zähnen knirschen.

2. Gang: Natürlich mein Frischkornbrei aus Emmer und Einkorn.

Wie immer mit eingeweichten Trockenfrüchten + dem (wenigen!) Einweichwasser. Zusätzlich nicht vorher eingeweichte Soft-Feigen und frische Banane.

Bestreut habe ich ihn mit Sesam- und geschälter Hanfsaat und Buchweizenkörnern. Und für´s Foto hat er sich mit Physalis und Zitronen hübsch gemacht.




24.02.2014 13.30 h
Da mein vor einer Woche gedörrtes Bro(h)t zu Ende geht, habe ich heute früh schon wieder Neues angesetzt:

1 kg Gemüse (Karotten, Sellerie, Bleichsellerie, Kahlrabi, Kohlblätter, rote und gelbe Paprika, Tomate, Patersilie und wenig Zitrone, Zwiebel, Knoblauch, Ingwer (diese vier Zutaten praktisch nur als Gewürze) + 2 TL Salz ohne Wasser sehr fein mixen.

Das Gemüsepürree mit je 175 g Gold- und braunem Leinsamen, 100 g geschroteten Buchweizen, 100 g Sesamkörner und 100 g Sonnenblumenkerne gut mischen und 1 Stunde quellen lassen. Masse gleichmäßig auf Dörrfolien streichen und dörren. Ich rechne mit ca. 18-20 Stunden.





24.03.2014 13:53 h
Spätes Mittagessen:
Birne mit Walnüssen, Mango-Konfekt von Govinda, Datteltomaten und Raw-Schoko-Herzen.





24.03.2014 20:20 h
Ich habe eine kleine, schon etwas schrumpelige Rote Bete-Knolle aus dem Tiefen des Kühlschranks hervorgeholt und mir gedacht Man kann alles, was auch nur ETWAS knollig ist, zu Spaghettis verarbeiten, heut´Abend bist du dran!
Gesagt, getan. 
Rote Bete-Spaghetti, Bleichsellerie-Streifen, Datteltomaten und eine Soße aus 
4 großen Champignons, 1 Tomate, 1/2 Zitrone, 1 Handvoll Cashewkernen, 1 gestr. TL Salz, einen guten TL Reissirup oder ein anderes Süßungsmittel (den Dattelsirup hab ich immer noch nicht gemacht, Notiz an mich: Dattelsirup machen!!!!)




25.03.2014 13:13 h
Zusammenfassung des heutigen Vormittags:
Schon ganz früh war ich einkaufen. Ich habe Navetrüben gekauft, die kannte ich bisher nicht. Mal sehen, was ich daraus mache.
Fenchel, Lauch, Knollensellerie, Orangen, Bananen, Rote Bete, Kohlrabi, Datteltomaten, Granatapfel, Birnen, Champignons, Bundkarotten, Radieschen, Blumenkohl wanderten in meinen Einkaufswagen.
Das ist doch mal ein Rohköstler-Einkauf! Alles aus dem Bioladen und unter 30,-- €!!



Das Tollste daran: Die Navetrüben, die Karotten, die Kohlrabi und die roten Bete sind mit Grün. Das hab ich abgeschnitten und in eine Blumenvase gesteckt, das gibt noch mehrere leckere Frühstücks-Smoothies.




Erst nach dem Einkauf habe ich mich dann dem Frühstück gewidmet.
Wie immer ein Frischkornbrei.....




.......und auch heute zum 2. Gang wieder ein grüner Smoothie. Er war aus einer Handvoll Feldsalat und etwas von dem Grün der Navetrüben + Orange und ganz wenig Wasser.
Verziert mit geschälten Hanfsamen.



Man muss für einen Smoothie auch nicht immer einen Willybecher nehmen, es geht auch vornehmer:



Ich habe Roggenkörner eingeweicht um ein Ferment zu machen, das man zur Herstellung von rohveganem, festen Cashewkäse verwendet. Der Roggen wird eingeweicht und 1-1 1/2 Tage gekeimt. Dann wird er mit Wasser vermixt und 2 Tage unter einen Tuch fermentiert. Die probiotische Flüssigkeit, die dann entstanden sein sollte, kann man trinken.
Aber man kann auch eingeweichte Cashewkerne damit vermixen, den Brei auspressen, würzen, abhängen und beschweren und wieder fermentieren lassen. Danach macht man aus der Masse runde "Käse" und trocknet sie noch im Dörrapparat.
Ob es funktioniet, weiß ich noch nicht, bisher warten die Roggenkörner noch im Wasserbad auf ihr weitere Verwendung.

Ebenso bin ich gerade dabei, frische Kekse zu "backen", da meine Schokotaler aufgefuttert sind. Auch mein Mann hat sich daran erfreut.

Für den Keksteig habe ich 2 Äpfel mit 100 g 2 Stunden eingeweichten Datteln ohne das Einweichwasser fein vermixt und dann vermischt mit
25 g Makao (von Pure Raw)
25 g fein gemahlenem Buchweizen
25 g fein gemahlenem Sesam
80 g Sonnenblumenkernen
50 g klein gehackten Haselnüssen
1/2 TL Zimt
dem Inneren einer halben Vanilleschote

Den Teig rund auf Dörrfolien aufstreichen und dörren.

Jetzt befinden sich in meinem Dörrgerät noch Brot von gestern, Bananenscheiben und die frischen Kekse.



25.03.2014 Jetzt Mittagessen, um 15:00 h
Ich schaffe es einfach nicht, früher dran zu sein......es gibt auch nur schnell zusammen gemischten Salat mit den zwei letzten Bro(h)tstücken von vergangener Woche.




25.03.2014 noch schnell vor Mitternacht texten 23:38 h
Ich habe gerade beim politischen Stammtisch eine Johannisbeerschorle getrunken, von der ich weder weiß ob der Saft vegan war, noch ob er roh war. Wahrscheinlich beides nicht. Aber wenigstens war das darauf folgende alkoholfreie Bier sicher vegan aber sicher nicht roh ;-)

Dafür kann ich das von meinem Abendessen 100% behaupten.
Sellerie-Petersilien-Suppe mit Karotten und Sprossen als Einlage. Sehr lecker und sehr sättigend und sehr blähend, oder ist dafür jetzt noch der Nachmitags-Salat verantwortlich??



200 g Knollensellerie
1/2 Zitrone
je nach Süßkraft etwa 1 TL des verwendeten Süßungsmittels
30 g über Nacht eingeweichte Mandeln (= 30 Stück)
ein paar Stängel Petersilie
1 TL Salz
Den Sellerie putzen und gut unter fließendem Wasser bürsten, dann braucht man ihn auch nicht schälen.
Von der halben Zitronen die ganze Schale einschließlich des Weißen abschneiden.
Das alles in den Mixer geben und erst gar kein Wasser dazu geben. Mixen, Konsistenz checken.
Etwas Wasser dazu geben, dass es schön dicklich bleibt und richtig schön schaumig pürieren bis knapp unter 42°C.

Inzwischen 1 große Karotte raspeln.
Sprossen aus dem Kühlschrank holen.

Suppe in einen tiefen Teller geben und mit dem Gemüse anrichten.

23:55 h - gute Nacht!

26.03.2014 15:43 h
Heute habe ich die "Veganwerkstatt" gegründet. Ich werde Menschen über veganes Leben beraten, vegane Kochkurse geben, Wirten und Köchen etwas drüber erzählen, wie sie ihre Küche am besten (teil)veganisieren können. Ich werde Menschen beim veganen Kochen für Festgesellschaften unterstützen und werde vieles machen, was sich im Laufe der Zeit erst noch heraustellen wird. Das alles, um die Welt Stück für Stück veganer zu machen.

Tja, mein Frühstück war ein recht unansehnlicher Frischkornbrei. Ich habe ihn mit eingeweichten Rosinen und Sauerkirschen gemacht. Das Einweichwasser war braun-rot und vermischt mit dem eingeweichten Getreideschrot, gab es heute eine bräunliche Pampe, die ich lieber nicht fotografiert habe.
Aber geschmeckt hat es natürlich super!

Lieber zeige ich die Ausbeute der erneuten Dörraktion.
Makaokekse, Bananenchips und Bro(h)t.
Die Rezepte für Kekse und Bro(h)t sind hier auf Woche Zwei weiter oben zu finden.



Die Kekse werde ich tatsächliche Kekse nennen, denn diesmal sind die knusprig geworden!
Juchuuhh!
Und die Bananenscheiben sind auch knusprig, schmecken wunderbar aromatisch aber sie sehen nicht so hübsch aus wie manipulierten und zu Tode Gezuckerten, die es als "Bananenchips" überall zu kaufen gibt.
Das mit den Bananenscheiben war erstmal nur ein Experiment. Es ist geglückt. Wenn ich mal besonders günstig Bananen bekomme, mache ich unbedingt den ganzen Dörrautomat voll!

Ich war auch wieder viel zu spät mit dem Frühstück dran, denn ich habe heute Sport gemacht! Äähhmm ja...... ich habe meine Wege (Stadtverwaltung, Wochenmarkt, Friedhof) alle per Fahrrad zurück gelegt, das Wetter ist aber heute auch total toll!! Früh war es noch kalt aber die Sonne setzte sich dann schnell durch.
So schön, mit dem Rad durch die Gegend zu fahren, die Bäume blühen weiß und rosa und die Luft riecht nach Frühling!

Mit der entsprechenden Zeitverzögerng war ich dann auch erst um ca. 15:00 h am Mittag essen. 

Navetrüben-Carpaccio mit einer Rote Bete-Stiel/Apfel-Soße



1 Navet-Rübe, Gewicht ca. 200 g fein hobeln und auf einem Teller auslegen, salzen und pfeffern.
100 g Rote Bete-Stiele oder eine Rote Bete-Knolle mit etwa diesem Gewicht mit
1 kleinen Apfel, 1/2 TL Salz, 2 TL mittelscharfem Senf, 20 g Rapsöl und 100 g Wasser mixen.
Die Soße zum Carpaccio reichen. Ich habe mit Sprossen und Petersilie verziert und das frische Bro(h)t dazu gegessen.

26.03.2014 19:36 h
Ich habe auf dem Wochenmarkt Baby-Spargel gekauft. Er muss nicht geschält werden und das finde ich gut. 
Gerade genossen:
Babyspargel und Scheiben von Champignons mit einem "Kaviar" aus je 1/4 roten und gelben Paprikaschote, 1/2 Avocado, 2 EL geschälte Hanfsaat.

Die Champignon in Scheiben schneiden und mit dem Saft einer halben Zitrone gut vermischen.
Spargel und Champignons auf einem Teller anrichten.

Paprika und Avocado fein würfeln.
Die Würfelchen und Hanfsamen vermischen mit einem Dressing aus 1/2 Zitrone, Salz, einem Süßungsmittel nach Wunsch, Pfeffer und 2 EL Hanföl.
"Kaviar" zum Spargel und den Champignonscheiben auf den Teller geben.
Verzieren und so....



27.03.2014 12:54 h
Heute habe ich es geschafft, VOR 09:00 h zu frühstücken. Was Weltbewegendes war es nicht, einen Mandel-Dattel-Kakao mit Zanille und Zimt gewürzt, eine Banane und ein paar Kekse.




Mittagessen:




Auf dem oberen Bild: Datteltomaten auf einem Alfalfa-Sprossen-Bett. Bro(h)t mit Tomatenaufstrich.
Unten: Smoothie

Der Aufstrich ist aus zwei kleinen Händen voll ca. 2 Stunden eingeweichten Cashewkernen. Diese werden mit 4 getrockneten Softtomaten (Rapunzel), 1 frischen Tomate, 1 kleinen Knoblauchzehe, 1/2 TL Salz, dem Saft einer halben Zitrone, 2 EL Olivenöl und Pfeffer gemixt. 
Die Blätter von ein paar Stängeln Petersilie klein hacken und unter die Tomatencreme rühren.

Für das Dressing für die Datteltomaten braucht man:
2 EL Olivenöl, 1/4 TL Salz, ca. 1TL Süßungsmittel nach Wahl, 1 EL Apfelessig, Pfeffer
Die Zutaten mit einer Gabel zur Emulsion verschlagen und über die Datteltomaten träufeln.

Die Aufstrichbro(h)te sind mit etwas Kresse bestreut. Der Teller wurde mit kleinen Stücken von Rote Bete-Stängeln verziert.

Für den kleinen Smoothie habe ich 5 große Kohlrabiblätter und eine Handvoll Löwenzahn mit 1 Banane, 5 Eiswürfeln, 1 EL Leinöl und etwas Wasser gut vermixt. Den Smoothie habe ich mir im Weinglas, mit Rote Bete-Stängel-Stückchen verziert, serviert.

28.03.2014 13:00 h
Ok, ich hinke etwas hinterher.
Abendessen gestern:



10 Babyspargelstangen in kurze Stückchen schneiden und mit einem Dressing aus
1 EL Orangensaft, 1 EL Zitronensaft, 2 EL Zitronenolivenöl, Salz, Pfeffer, Agavendicksaft marinieren.

1 kleine Rote Bete Knolle zu Spaghettis bzw. Spiralen schneiden (ich nehme den Lurch Spirali dafür).

Für die Soße:
1/2 kleine Sellerieknolle, 1 mittelgroße Karotte, 1 TL Salz, 1 kleine Handvoll Cashewkerne, 1 EL Hanföl, einen Spritzer Zitronensaft und etwas Wasser mixen. 

Rote Bete-Spiralen mit der Soße anrichten und mit Walnüssen verzieren. Marinierte Spargelstücke dazu legen.


Heute - Frühstück - wieder spät......
Frischkornbrei




Jetzt einen Smoothie aus Karottengrün, Löwenzahn, Banane und 1/2 Zitrone.
Diese Mischung ist sensationell!! Schmeckt wunderbar!!





29.03.2014 13:08 h
Darf ich vorstellen: 
In 16 Stunden dehydrierte Karottenscheiben, formerly known as:
Karottenchips.
Chips.
Salz.
Dachte ich mir und hab die, mit dem Sparschäler geschnittenen, Karotten gesalzen. Was ein kleiner Fehler war. Sie schmecken zwar jetzt, naja, gesalzen halt. Aber es war wohl etwas zuviel. Vor allem, weil durch das Dehydrieren ja alles zusammen schrumpft und sich damit die Salzkonzentration auf den einzelnen Scheiben erhöht.
Sie knuspern, sind eine super Knabberei zum "Tatort", aber nächstes Mal mach ich sie ganz ohne Salz.




Samstagsfrühstück:
Champignonscheiben mit Zitronen-Olivenöl-Dressing.
Dazu ein Rest der Selleriesoße von gestern.
Alfalfasprossennest mit Datteltomaten.
Dazu Bro(h)t mit dem Tomatenaufstrich vom 27.03.2014.
und ein großer Obstteller mit Bananen, Äpfeln und Physalis.
Pappsatt.
Deshalb gibt´s einen grünen Smoothie dann später, kurz bevor wir zum Kochkurs aufbrechen.
Ein paar Karottenchips nasche ich zwischendurch immer mal.....




29.03.2014 16:01 h
Jetzt gibt es einen Smoothie, ich erspar uns allen ein Foto.
Er ist für 2 Leute (1 Liter) aus 8 sehr großen Kohlrabiblättern, einem EL gegrockneten Moringablättern, 1 Birne, 2 Bananen, 1/2 Zitrone, 1 TL Baobabpulver, ein paar Eiswürfeln, etwas Wasser und 6 ebenfalls sehr großen Rote Bete-Blättern. Die sind grün aber bekanntlich rot geädert und das gibt  - rot + grün - so einen derart kackbraunen Smoothie, den man für´s Foto auch mit noch so schönen Gänseblümchen nicht aufhübschen kann.
Fazit: LECKER!! Aber definitiv NICHT fotogeeignet!

Später geht´s zum Kochkurs. Heute nur bruzzeln und kochen, nichts essen. Und abschmecken sollen die Teilnehmer, dann bin ich nicht schuld, wenn´s nicht schmeckt  :-)


30.03.2014 12:07 h
Der gestrige Kochkurs war sehr erfolgreich, der Beste bisher. Es gab am Ende Applaus (den 3. bisher aber der gestern war direkt bombastisch). Ich freue mich so und ich bin ein klitzekleines Bisschen stolz.
Alle waren erstaunt wie ich das kann, so tolle Sachen kochen und dann nichts davon essen.
Es ist mir aber nicht schwer gefallen, vom Nachmittags-Smoothie war ich völlig satt. Außerdem kenne ich das Phänomen, dass man nichts mehr essen will, wenn man dauernd gekocht hat. Das hat meine Mutter schon immer beklagt.

Frühstück - Frischkornbrei aus folgenden Zutaten:
Einkorn, Emmer (über Nacht eingeweicht in Wasser), getr. und eingeweichte Mango, Kiwi, Rosinen, Gojibeeren, frischer Banane, Apfel, Birne, Orange, Hasel-, Wal-, Paranüssen, Mandeln, Softfeigen, Physalis, Sesam, geschrotetem Leinsamen und Baobab-Pulver. 19 Zutaten.
Und dazu einen Mandelmilchmakao, gesüßt mit Datteln, verfeinert mit Baobab-Pulver.




30.03.2014 14:35 h
Ich habe vor ein paar Tagen Roggen eingeweicht und gewartet, bis die Sprossen ca. 1/2 cm lang waren.
Dann habe ich sie mit Wasser gemixt und den Brei bzw. die Flüssigkeit in einer Schüssel abgedeckt von Freitag bis heute, Sonntag, zimmerwarm gestellt.
Es sollte dabei ein Ferment heraus kommen, mit dem man Käse aus Nüssen herstellen kann.
Erhalten habe ich etwas Klares. Die Schicht, welche darauf schwamm, wurde vorsichtig abgeschöpft.
Dann sollte die Flüssigkeit durch ein Käsetuch gefiltert werden. Dazu habe ich einen Teefilter genommen, den ich noch in ein feines Säckchen (wie man es zum Waschen von Feinwäsche verwendet, von DM) eingelegt habe. 
Ich erhielt eine etwas trübe, säuerliche Brühe, ich glaube ich habe Brottrunk gemacht!
Nach einer Video-Anleitung wurden dann Casehwkerne eingeweicht, ein paar Stunden und das Volumen (also z. B. 1 große Tasse) abgemessen.
Die Cashewkerne wurden mit volumenmäßig der gleichen Menge Ferment aufgegossen und gut durchgemixt.
Den dickflüssigen Brei habe ich in das Waschsäckchen gefüllt und vorsichtig ausgepresst. Dann zugedreht und in ein Sieb gelegt. Unter das Sieb ein Gefäß, das die ablaufende Molke auffängt.
Auf das zusammengedrehte "Käsesäckchen" habe ich einen passenden Teller gestellt und da hinen einen mit Sand aus der Ostsee gefüllten Maßkrug. Man kann zum Beschweren nehmen was man will, schwer muss es halt sein. Ich hab es mit ein paar Kniffen noch stabilisiert und jetzt steht das Kunstwerk für 3 Tage einfach rum und wird bestenfalls schnittfester Käse.
Rohkost ist es nicht, denn ich habe konventionelle Cashewkerne genommen. Man kann auch alle anderen Nüsse nehmen. Claudia Apfelthaler hat im Video Walnüsse genommen, der Käse daraus wurde aber so unansehnlich braun, deshalb hab ich es mit Cashews probiert.
Wenn es fundktioniert, gönne ich mir vielleicht ein paar rohköstliche Cashews, aber bekomme ich die fairtrade??
Vielleicht tatsächlich einheimische Nüsse wie Hasel-, oder Walnüsse nehmen.....

Ich habe uns gerade einen Smoothie gemacht und wollte die Zutaten vor dem Mixen zeigen in Erwartung eines wieder kackbraunen Ergebnisses.



Die Hauptzutat sind Rote Bete-Stiele, dann Löwenzahn, ein bisschen Petersilie, Bananen, halbe Zitrone und ein Apfel, der nicht mit auf´s Bild wollte, war auch noch dabei.

Von wegen kackbraun!! Wunderschöner roter "grüner" Smoothie auf der Wiese:




Achja, Kochkurs, hier: Rohkost...ach nee, sind ja Nudeln drunter ;-)
  


30.03.2014 19:55 h
Letzter Tag der 2. Rohveganwoche. Ich bin stolz auf mein konsequentes Durchhalten.Mir war heute wieder kalt, ich wollte etwas Warmes. Schließlich hatte ich zum Abendessen Appetit auf indisch und es gab eine Suppe aus folgenden Zutaten:

1/4 Paprika gelb, 1 kleine Navetrübe, 1/2 Zitrone, 1 Stängel Petersilie, 1 EL Kokosmus, 1 EL Kokosöl, 1 gestr. TL Salz, 1 kleinfinger-großes Stück Kurkumawurzel, 1/4 TL Kreuzkümmel gemahlen, 1/4 TL Koriander gemahlen, 1/4 TL Zimt gemahlen, 1 EL Agavendicksaft, 1 Prise Chiliflocken, Pfeffer

Alles bis auf 42°C mixen, in einen tiefen Teller geben und als Einlage 2-3 Hände voll verschiedenen Sprossen dazu geben. Sesamsaat für die Kalziumversorgung und Hanfsaat zur zusätzlichen Eiweißversorgung darüber streuen. Bro(h)t dazu.








Kommentare:

  1. Huhu,
    Käse mit Rejuvelac (diesen Probiotikum) schmeckt klasse. Auch ohne Dörren. Ich hab auf meinem Blog mal drüber berichtet (unter Rohkost). War ein tolles Experiment. Mir war´s nur auf Dauer zu audwendig. Hab hier noch ne Probepackung Probiotikum rumliegen. Die könnte ich ja auch mal ausprobieren.;) Bin gespannt auf dein Ergebnis! :)

    LG, Frau Momo

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  2. Aaaah......ist, was ich da machen will, also sowas wie dieses Rejuvelac?? Davon hab ich von aehr langer Zeit bei dir gelesen und es erschien mir sehr schwierig ;-)
    Ich bin gespannt, wie das wird und ich werd´s mir bei dir nochmal anschauen.
    LG, Sigrid

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  3. Kannst du mit bitte die Seite in deinem Blog verlinken, wo ich das mit dem Rejuvelac finde?
    DANKE!
    LG, Sigrid

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    1. Huhu du Liebe,
      also hier der Link zum reinen Rejuvelac-Post und darunter der zum Käse:
      http://einfachveganleben.blogspot.de/2013/01/rejuvelac-brottrunk-fermentationsansatz.html
      http://einfachveganleben.blogspot.de/2012/12/nachmacher-roher-halbfester-cashew.html
      Das Rejuvelac ist ja ziemlich ergiebig, aber ich hatte nach dem ersten Mal i-wie kein BEdürfnis mehr danach, es weiterzuverfolgen, obwohl´s echt lecker war, aber manchmal bin ich halt doch -ähhhhhhhhhm- bewegungs-ökonomisch! :D

      LG, Frau Momo

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  4. Vielen, herzlichen Dank, Frau Momo :-)

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  5. Herzlichen Glückwunsch zur Selbständigkeit! Ich drück dir ganz fest die Daumen dafür! :)
    Sag mal, wie schmecken denn die Kekse? :) :) :) Hören sich sehr lecker an.

    LG, Frau Momo

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  6. Danke schön, Frau Momo :-)
    Diese Kekse dürfen sich mit Recht KEKSE nennen! Sie sind knusprig, nicht eher ledrig, wie die erst gemachten Schokotaler. Sind super gelungen, die mache ich wieder!

    LG, Sigrid

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    1. Fein, dann weiß ich ja, was demnächst gemacht wird.;)

      LG, Frau Momo

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