Samstag, 18. Januar 2014

"The Lotus and the Artichoke - Vegane Rezepte eines Weltreisenden" von Justin P. Moore

Der Ventil Verlag hat mir freundlicherweise u. A. das Kochbuch "The Lotus and the Artichoke - Vegane Rezepte eines Weltreisenden" von Justin P. Moore überlassen mit der Bitte um eine Rezension. Was ich hiermit gerne erledigen werde.

Dieses Kochbuch ist in der deutschen Version 2013 beim Ventil Verlag erschienen.

Ich bin ein bisschen spät dran. Aber ich musste mich ja auch erst mal durch das Buch durch kochen :-)

Das Buch hebt sich auf den ersten Blick schon von den 50 (!!) im Jahr 2013 in Deutschland erschienenen veganen Kochbüchern ab. Dieser Titel macht neugieriger als andere Titel.

Der Autor Justin P. Moore lässt uns in der Einleitung teilhaben an seiner Lebensgeschichte, die als Basis für das Buch verstanden werden kann. Denn bereits von früher Kindheit an kam er mit exotischen Orten und vielen unterschiedlichen Kulturen und den Menschen darin in Berührung. 

Seine Leidenschaft für Kochen, Reisen und Fotografieren spiegelt dieses Buch wider.
Schon auf den ersten Seiten erhält der Leser über eine gezeichnete Karte und Fotos Aufschluss über J. P. Moore´s inspirierende Aufenthalte in der Welt. Dies lässt neugierig werden auf das, was gleich folgt.

Aufgebaut ist das Kochbuch nach Kontinenten.
Das Inhaltsverzeichnis und die Kapitel sind unterteilt in Amerika, Asien, Afrika und Europa.

Sehr hilfreich ist eine, dem Rezeptteil vorgeschaltete, Zusammenfassung über benötigte Kochutensilien, Gerätschaften, Lebensmittel und Gewürze.

Jedes Rezeptkapitel wird eingeleitet von einer kurzen Schilderung des Autors über seine Zeit im entsprechenden Kontinent, welche Länder er besucht hat und was er dort an kulinarischen Höhepunkten erleben durfte. 

Im Folgenden sind pro Rezept jeweils ein Foto und eine Rezeptbeschreibung zu finden. Die Rezpte sind gut nachkochbar, die Mengenangaben immer korrekt. Sehr anregend sind die vorgeschlagenen Variationen, immer am Ende des Originalrezeptes.
Sie regen die Phantasie des Lesers an, abweichend vom Original kreativ zu werden.

Auf der kulinarischen Reise durch die STAATEN besuchen wir Lateinamerika in Form von Guacamole, TEXas und MEXico vereinen sich im Black Bean Burger, Süßschnäbel werden begeistert sein von French Toast oder American Pancakes.

Ein umfangreiches Kapitel ist ASIEN gewidmet. Justin P. Moore nimmt uns u. A. mit nach China, Indien, Nepal, Kambodscha, Vietnam und Thailand.
Wenn man außer Frühlingsrollen, Sushi und Curry noch nicht vieles aus der asiatischen Küche kennt und in der eigenen Küche bisher Currypaste und Sojasoße den Gipfel an Exotik dargestellt haben, ist es unbedingt ratsam, die eigenen Vorräte nötigenfalls um viele Gewürze und exotische Zutaten zu erweitern.
Das zahlt sich mehrfach aus, da man beim Nachkochen ungeahnte, bis dahin nie da gewesene kulinarische Genüsse erfährt.
Auch dieses Kapital verwöhnt uns mit einer großen Vielfalt an Rezepten für kleine Gerichte, Salate, Hauptspeisen, sowie süße Leckereien und Getränke.

AFRIKA ist ein kleines Kapitel gewidmet, aus dem vor allem Hummus bekannt sein dürfte.

Mit dem letzten Kapitel, EUROPA, begeben wir uns von unserer kulinarischen Weltreise wieder zurück "nach Hause". Aus Chicorée, Feldsalat, Kartoffeln, Pilzen, Hülsenfrüchten, Äpfeln und bekannte Gemüsesorten werden z. B. Gerichte wie Chicorée-Sprossen-Boote, Feldsalat mit geschmorten Apfelscheiben, Kartoffelpuffer, Pliz-Cashewkern-Risotto, Grah, Apfelstrudel und geröstetes Ofengemüse.

Fazit: "The Lotus and the Artichoke - Vegane Rezepte eines Weltreisenden" ist ein besonderes Buch, das sehr authentisch wirkt. Auf seinen Reisen erwarb der Autor J. P. Moore Kenntnisse landestypischer Küche und schafft es dadurch, dem Leser glaubhaft die (erlebte) Kochkunst anderer Kulturkreise nahezubringen.




"The Lotus and the Artichoke - Vegane Rezepte eines Weltreisenden"
2013 in Deutschland erschienen im Ventil Verlag/Edition Kochen ohne Knochen
ISBN 978-3-95575-011-4
€ 19,90










Kommentare:

  1. Hallo Sigrid Weigl,

    ARD Beitrag mit Dir auf der Vegelateria Seite:

    http://vegelateria.wordpress.com/2014/02/26/bald-veganes-label


    Liebe Grüße

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  2. Hallo Richard,

    ach ja, da hatten wir einen lustigen Dreh mit dem Bayerischen Rundfunk, hat Spaß gemacht! :-)

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